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Ausgabe März 2008
Kryon – Botschaften des Lichts

„Alles ist Bewusstsein, alles ist möglich und erschaffenbar“

art280331
Kryon wird in den entsprechenden Publikationen als eine geschlechtslose Wesenheit dargestellt, die ihrer Aussage nach eine Aufgabe für die Erde übernommen hat. In verschiedenen Ländern leitet sie durch menschliche Sprachrohre Informationen an die Menschheit weiter. Barbara Bessen ist seit 2002 das Medium für Deutschland und wird Ende März zum ersten Mal einen zweitägigen Intensivworkshop in Berlin anbieten. Haidrun Schäfer war im November 07 bei einem Channeling und schildert ihre Eindrücke.

Bevor ich zu dem Channeling mit Barbara Bessen gehe, informiere ich mich in ihrem Buch "Kryon - Neue Botschaften des Lichts", um mir ein Bild zu machen. Darin steht, dass Kryon zu Anbeginn der Existenz der Erde das Magnetgitter erschaffen hat, das notwenig ist, damit die gesamte Biologie überhaupt existieren kann. 1987 hat Kryon dieses Gitter verändert, bzw. neu ausgerichtet, so dass die Menschheit einen Blick hinter den Schleier werfen kann und eine Neuausrichtung der menschlichen Entwicklung möglich wird - deshalb nennt er sich "Kryon vom magnetischen Dienst." In dem Buch erklärt Kryon weiterhin, dass sich die Erde zur Zeit mit ihrem gesamten Sonnensystem in eine neue Umlaufbahn in Richtung Zentralsonne bewegt. Die Erde ist nicht der einzige Planet, auf dem menschliches Leben existiert. Es gibt auch auf anderen Planeten menschliches Leben, allerdings in einer anderen Dimension, d.h. dieses Leben ist schon vor langer Zeit den Weg des Aufstiegs gegangen und lebt in der vierten oder fünften Dimension. Hier auf der Erde leben wir in der dritten Dimension und nun gibt es - mit der Veränderung des Gitters - die Möglichkeit, in eine höhere Dimension aufzusteigen oder aber in den Untergang zu gehen. Damit die Erde nicht untergeht, hat ein Kollektiv von Seelen die Aufgabe übernommen, die Schwingungen der Erde zu erhöhen, damit die Erde am Aufstieg teilnehmen kann. Schwingung zu erhöhen bedeutet, in die Erleuchtung zu gehen. 1987 maß ein himmlisches Gericht die Schwingungen der Erde und befand, dass die Erde bereit sei für den Aufstieg. Kryon hat den Kometen, der auf dem Weg war, die Erde zu zerstören, gesprengt. Diese Sprengung ist in wissenschaftlichen Schriften der Astronomen nachzulesen. Jetzt kann die Erde in das goldene Wassermannzeitalter gehen. Die neue Ausrichtung des Magnetgitters macht es möglich, diese Neue Energie zu empfangen und den Aufstieg in eine neue Dimension Richtung Zentralsonne - die man auch mit Gott oder Spirit oder Schöpfer gleichsetzen kann - anzutreten.

Channeling live
Es ist Anfang November - ein feucht-nebliger Tag, in den ich gerne etwas Licht aus der geistigen Welt bringe. Barbara Bessen lebt in Hamburg und kommt ab und zu nach Berlin. Sie ist das deutschsprachige Rohr von Kryon. Nach einer kurzen Einführung schließt sie die Augen und Kryon spricht: "Ich bin Kryon vom magnetischen Dienst." Frau Bessen spricht angenehm schnell, artikuliert einwandfrei und benutzt keine unnötigen Füllwörter. Auch kommt kein einziges "öh" über ihre Lippen oder gar schwülstige Botschaften von ewigem Licht und Liebe und Trallala.

Das Thema heute: Wie funktioniert es, fünfdimensional zu agieren?
Nach einer kurzen Einführung beginnt gleich eine Meditation. Wir sollen die Augen schließen und uns vorstellen, wie unser geistiger Helfer zwei Hände auf unsere Schultern legt. Es ist ein Wesen aus der Seelenfamilie, das nicht inkarniert ist. Es kann auch ein verstorbenes Familienmitglied sein. Das Wesen hat eine Botschaft für jeden: "Du bist nicht allein, fürchte dich nicht - ich bin ein Teil deines Energiefeldes und mein Dienst besteht darin zu vermitteln, dass du göttlich bist. Heute geht es darum zu verzeihen und loszulassen. Es war gut, wie es war und das Alte kann gehen." Ich spüre eine Präsenz auf meinen Schultern und versuche Kontakt aufzunehmen. Und es ist wirklich so, dass ich auf einmal meine Oma und kurz darauf meinen Vater sehe. Auch wenn es jetzt hier beim Schreiben kitschig klingt: Beide sehen mich voller Liebe an. Sofort frage ich meinen Vater, warum er es uns beiden so schwer gemacht hat und er lacht und sagt: "Damit du lernst, dass du auf dich selber hören musst. DU musst entscheiden, was dein Weg ist, Du musst ihn gehen." Und mir laufen Tränen über die Wangen und mein Herz ist weit und offen und fühlt die Liebe von den beiden. Unglaublich.

Mutter Gaia als Gast
Zurück zu Kryon. Er sagt, dass heute Mutter Erde als Gast da sein wird. Dazu gibt es eine weitere Meditation oder Visualisierung. Visualisieren ist ein Werkzeug für die Erschaffung von Realität durch Gedanken und Imagination. Es ist eine Anleitung, um das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wir schließen die Augen und stellen uns eine Wiese vor. Das, was man sich im Geist vorstellt, ist genauso real wie das, was man wirklich erlebt. Und schon sind wir in den astralen Welten: Wir schließen die Augen und befinden uns in anderen Dimensionen. Ich sehe und spüre mich auf dieser Wiese. Ich spüre das weiche Gras an meinen Füßen, ich spüre meinen Körper, wie er sich sanft umwindet bewegt - das bin Ich in einer anderen Dimension. Eine Bank taucht auf, auf die wir uns setzen sollen. Meine ist aus Holz und ich lasse mich fallen, mittendrin in dieser Sommerwiese voller Gezwitscher, Gesumme und Frieden. Alle Sinne werden eingesetzt. Vor mir soll jetzt eine weibliche Gestalt erscheinen, eine weibliche Energie, eine wunderschöne Frau: Lady Gaia! Sie setzt sich auf die Bank und ich darf sie wahrnehmen. Schön ist sie, sehr weiblich mit langen Haaren und so freudig und leicht - einfach schön.
Über unsere Füße können wir die kristalline Energie der Erde wahrnehmen, die weiter in die Beine steigt, über die Knie in die Oberschenkel, den Bauch und über den Solarplexus in das Herz gelangt. Hier bleibt die Energie der Mutter Erde stehen. Jetzt kann ich die Energie aus dem Himmel über meinen Kopf in meinen Körper strömen lassen, über den Kehlkopf durch die Thymusdrüse hin zum Herzen und dort verbindet sich die himmlische Kraft mit der Energie der Erde. Erst wenn wir mit beiden Energien gut verbunden sind, sind wir komplett. Diese Übung sollten wir ab und zu im Alltag praktizieren, um die Vereinigung zu spüren. Das macht in meinen Augen Sinn und ich habe auch das Gefühl, eine Verbindung innerhalb meines Körpers vorgenommen zu haben.
Jetzt spricht Mutter Gaia zu uns. Sie sagt, dass sie ein Teil von jedem in uns ist und ohne sie geht gar nichts! In der ersten Dimension finden wir sie in den Mineralien und Steinen. In der zweiten Dimension begegnet sie uns als Elfen und Feen. Prompt erscheinen auf meiner Wiese Elfen und Feen. Es ist wie im Märchen: Sie sind klein, leicht und unglaublich flink. Sie freuen sich auf die Neue Zeit, auf den Aufstieg in andere Ebenen - sagt Mutter Gaia. Dann möchte sie uns mitteilen, dass wir schon multidimensional und interdimensional sind, indem wir diese Erlebnisse über die Kraft unserer Visualisierung machen - jetzt ist unsere Mitarbeit gefordert, um das wahrzunehmen.

Das Innere der Erde
Gaia nimmt uns an die Hand, wir erheben uns und vor uns öffnet sich die Erde, in die wir jetzt hineingehen dürfen. Wie wir das tun, ist wieder uns überlassen: Ob es eine Treppe oder Rutsche gibt, darf jeder für sich entscheiden. Alles ist Bewusstsein, alles ist möglich und erschaffenbar. Das Innere der Erde ist dreidimensional bewohnt, aber es gibt auch alte Limurier aus der vierten und fünften Dimension - was immer das heißen mag - und auch Außerirdische und auch dunkle Wesen, die noch in der Dualität leben. (Vielleicht muss ich nicht gleich alles verstehen...) Wir konzentrieren uns auf den Kern der Erde, der fünf- und höherdimensional ist. Der kristalline Kern ist der Teil von Gott, der in mir ist. Gemeinsam stehen wir vor einem kristallinen Zentrum. Ich sehe einen durchsichtigen enormen Kristall, der unglaublich hell strahlt. Wenn heute das richtige Zeitfenster für uns ist, kann das Herz in diesem Moment gereinigt werden. Die anwesenden Wesenheiten bieten Hilfestellung - visualisieren müssen wir sie selber. Es ist schon verblüffend. Ich nehme die Geräusche und Gerüche von außen wahr und gleichzeitig ist Bewegung in meinem Herzen und ich stehe vor diesem Kristall. Ich spüre wirklich eine synchrone Anwesenheit in zwei verschiedenen Welten und bin beeindruckt.

Verbindung vom 2. und 4. Chakra
Nun sollen wir uns auf das 2. Chakra konzentrieren, wo die Kreativität zu Hause ist. Gaia öffnet und klärt es, denn es ist Zeit, dass die Kreativität sich ausbreiten kann. Dann sollen wir uns auf das Herzchakra konzentrieren und nun verbindet Gaia diese beiden Chakren und der Weg wird frei für neue kreative Energie. Es ist Zeit für Neues: Wenn sich die technischen Erfindungen mit der Weisheit des Herzens verbinden, dann entsteht Fortschritt. Das fällt bei mir auf fruchtbaren Boden und ich denke an den Dalai Lama, der seit 1987 jährlich Zusammenkünfte von westlichen Wissenschaftlern mit buddhistischen Mönchen organisiert, um die Erkenntnisse von Ost und West zu verbinden.
Jetzt verabschiedet sich Gaia, bleibt aber mit jedem verbunden, der hier auf der Erde lebt. Es liegt an uns, ob wir diese Verbindung wahrnehmen oder nicht.

Was gibt es Neues?
Kryon sagt von sich, dass er mit den Menschen Kontakt aufnimmt, um mit ihnen zu arbeiten. Deshalb soll es im März eine zweitägige Zusammenkunft geben, bei der über mehr als nur einen Tag die "hohe Energie" gehalten werden soll. Die meisten Menschen kommen zu den Channelings, um zu erfahren, was es Neues gibt. Die heutige Botschaft ist: Wichtig ist die Arbeit an uns selbst. Es geht darum, sich bewusst zu werden, dass wir immer mit einem Bein in einer anderen Dimension sind und mit dem anderen hier in der dritten Dimension. Durch die Veränderung des Magnetgitters stehen den Menschen neue Werkzeuge zu Verfügung. Das kosmische oder geheime Wissen war früher nur Auserwählten zugänglich. Heute können immer mehr Menschen Zugang dazu haben. Die Werkzeuge sind:
- der Kontakt zur geistigen Welt
- die Fähigkeit, mit Zeit zu jonglieren - eine Frage des Bewusstseins
- man muss den Körper nicht mehr verlassen, um in eine andere Dimension zu reisen.

Die zweite Botschaft
Die zweite Botschaft für heute ist: Das Wissen ist da, wenn ich es brauche. Wir haben alle eine geistige Bibliothek und man kann sich an die geistige Welt oder das Höhere Selbst wenden, um darin zu stöbern. Wir Deutschen sind von Hause aus vielfach dimensional, denn wir sind z.B. äußerst willig, fremde Sprachen zu erlernen - im Gegensatz zu anderen Völkern. Das zeugt von einer gewissen Bereitwilligkeit, sich für fremde Welten zu öffnen. Im Grunde sind andere Dimensionen wie andere Sprachen - man kann lernen, sich dort zurechtzufinden. Das heutige Ziel ist also: lernen zu visualisieren.

Erzengel Michael - die Generalwäsche
Nach einer kurzen Pause geht es in die zweite Runde. Jetzt ist es Zeit für eine Meditation mit Erzengel Michael, der für die Reinigung mit alten Themen zuständig ist. Erzengel Michael ist der Engel der Wandlung. Seine Farbe ist das Kupfer. Wieder stehen wir auf unserer Wiese und stellen uns vor, wie Erzengel Michael vor uns erscheint. Ich bin barfuß unterwegs, fühle mich selber wie eine Fee und gehe auf eine blaue Gestalt zu. Ich in einer anderen Dimension, in der astralen Welt - ganz real. Als ich vor ihm stehe, gebe ich ihm die Hand und vor meinem inneren Auge kann ich die Lichtenergie wahrnehmen. Sein Gewand besteht aus hell- und dunkelblauen Streifen. Sein Gesicht ist schwer zu erkennen, aber er grinst mich an. Je öfter man übt, umso schärfer wird das Bild. Da Michael für die Reinigung zuständig ist, hat er ein Schwert mitgebracht und bevor Barbara von Solarplexus und Schlangen erzählt, habe ich das Bild, wie aus meinem Solarplexus Schlangen hervorkrauchen, die Michael köpft. Hallo, in welchem Film bin ich denn hier? So blutig, wie ich es hier beschreibe, habe ich es gar nicht wahrgenommen. Es gab Schlangen, ja, aber die sind einfach verschwunden. Andere haben Empfindungen am Kehlkopf, an den Schultern, an der Wirbelsäule - das ist sehr individuell.

Die individuellen Geistführer
Nachdem Erzengel Michael sich verabschiedet hat, erscheinen unsere individuellen Geistführer: Jesus, Laotse, Konfuzius, Withe Eagel, St. Germain - qui sait? Auf einmal steht Maria vor mir: eine lichte Gestalt, eher mädchenhaft, lächelnd. Wir sollen die Botschaft unserer jeweiligen Lichtgestalt empfangen. Erst ist es still, aber dann formt sich aus dem Nebel meine Information: "Sei offener und urteile nicht so vernichtend". Nix Neues für mich und mir fällt sofort ein, wie vorhin ein Handy klingelte und mein erster Gedanke war: Idiot, kannst du das nicht ausstellen? Aber vielleicht war es auch ein Witz aus der geistigen Welt? Und eben schlich eine junge Mutter mit einem Baby in den Saal und setzte sich neben mich. Mein erster Gedanke war: Spinnt die? Muss die mit einem Baby die Meditation stören? Dann habe ich in die Augen des Babys geguckt und es war wie ein Flirt: Maria mit ihrem Kind. Es geht immer so oder so. Dann telefoniert jemand recht laut draußen vor der Tür auf seinem Handy. Und mir fällt Harry Potter ein, als der Vater von Ron Harry nach den Errungenschaften der Muggelwelt fragt und den Kopf über die Erfindung des Telefons schüttelt: "Was haben sich die Muggels alles ausgedacht, um nicht mehr zaubern zu müssen?" Aber ist schnurloses Telefonieren etwa keine Zauberei? Genauso könnten wir doch auch den Kontakt zur geistigen Welt herstellen. Kryon sagt: Je mehr ich dieses Licht aus der geistigen Welt aufnehme, umso mehr strahlt mein Wesen. Es heißt, man kann sich nicht entlichten.

Zeit für eine Mittagspause. Ich verstehe nach wie vor Einiges nicht, bin aber trotzdem offen für die Idee, dass es eine Anderswelt oder geistige Welt mit Wesenheiten gibt. In unserer Religion haben wir nur einen Gott, aber dafür wenigstens Engel. Der griechische Götterhimmel ist von der Anzahl der Götter schon zahlreicher und die Hindus sind noch großzügiger. Allein auf der begrenzten Erde leben vier Milliarden Individuen - wie viel vielschichtiger muss die grenzenlose geistige Welt sein?


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