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Ausgabe Januar 2010
Heilpflanzentipp: Passionsblume (Flora mythologica)
vorgestellt von Natascha von Ganski


Passionierte Missionare sahen in dieser wundersamen Blütenform das Leiden Christi, so kam diese Pflanze zu ihrem Namen, denn der lat. Begriff “passio”, bedeutet Leiden. Dieses, dem Planeten Merkur zugeordnete Kraut wird in der Heilpflanzenkunde bei nervös

In der abendländischen Heilkunde versinnbildlicht Merkur auf körperlicher Ebene u.a. die Informationsübertragung von Zelle zu Zelle. Ist diese merkurielle Qualität zu stark ausgeprägt, können beispielsweise nervös bedingte Magenprobleme oder Einschlafstörungen daraus resultieren. In unserer modernen Welt, fällt es nicht immer leicht, den hecktischen Alltag abzulegen und Ruhe einkehren zu lassen. Hier ist die Passionsblume eine hervorragende Helferin, übermäßigen Gedankenzudrang zu stoppen und die Nerven zu beruhigen. Dabei wirkt sie nicht “einschläfernd”, sondern tatsächlich beruhigend. Schüler, die unter Versagensängsten leiden und denen der Leistungsstress zu Kopf steigt, können morgens und abends eine Tasse Passionsblumentee evtl. in Kombination mit Melisse (unterstützt die Neurone und wirkt ebenfalls konzentrationsfördernd) zu sich nehmen. Hierzu werden 1-2 Teelöffel der Droge* mit nicht mehr kochendem Wasser übergossen und abgedeckt 7 min. ziehen gelassen. Interessant ist die Tatsache, dass Passionsblume die Wirkung von Johanniskraut um das 10fache steigert! Es gibt zahlreiche Fertigarzneimittel in dieser Kombination, die in Apotheken erhältlich sind. Wer lieber zum Tee greift, kann Passionsblume und Johanniskraut im Verhältnis 1:1 als Tee zu sich nehmen.

*Droge - von Droog=trocken - ist die offizielle Bezeichnung für Tee bzw. getrocknete Kräuter


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