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Ausgabe April 2019
Generation Selfie


Zwischen 1995 und 2005 Geborene zählen oftmals zur ersten Generation, die ein Leben ohne Internet nicht kennt und schon im Jugendalter ein Smartphone besitzt. Die US-Psychologin Dr. Jean Twenge zeichnet in ihrem Buch „Me, My Selfie and I“ das vielschichtige Porträt einer Generation, die ein ganz anderes Leben führt als ihre Vorgänger, die Babyboomer, die Generation X und die Millennials. Wenn man diese Generation nach etwas benennen möchte, dann wohl nach dem Smartphone oder besser nach dem, was ihre Angehörigen unablässig damit tun: sich selbst fotografieren. Die Autorin möchte mit Ihrem Buch beweisen, dass das „Self“ in Generation Selfie Individualismus bezeichnet und die Ablehnung traditioneller gesellschaftlicher Regeln begründet. Gleichzeitig ist die "Selfie-Generation" besessen von Sicherheit und machen sich große Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft. Dr. Jean Twenge: „Die Generation "Selfie" bildet die Vorhut der größten psychischen Krise seit Jahrzehnten. Die sozialen Medien und die Nutzung elektronischer Geräte sind tatsächlich mit mehr Einsamkeit, Traurigkeit, Depression und Selbstmordrisiko verbunden.“



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