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Kinder der Utopie


Dieser Dokumentarfilm zeigt sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung, die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen. Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: sein Film "Klassenleben" (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten – damals noch außergewöhnlicher als heute. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Sie sind entschlossen, ihre Zukunft anzupacken, und sind dabei voller Träume und Zweifel – und voller Respekt miteinander. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt, und wir erleben, wie die Generation Y heute die Inklusion lebt. Wer im Film eine Bewertung der inklusiven Erlebnisse sucht, wird sie dort nicht finden. Der Film lässt zu, eigene Schlüsse zu ziehen. Was bleibt, wenn der Film endet, ist der Eindruck vom tiefen gegenseitigen Respekt untereinander.



Film/Doku: Die Kinder der Utopie. Regie: Hubertus Siegert. Bundesweiter Aktionstag zum Thema Inklusion und Aufführung nur an einem Tag, dem 15.05.2019. Aufführungen in den Kinos in Berlin und Potsdam: 18:30 Uhr im Filmtheater am Friedrichshain, Bötzowstr. 1-5, 10407 Berlin, 19:30 Uhr im Delphi LUX, Kantstraße 10, 10623 Berlin-Charlottenburg sowie im Kino Thalia, Rudolf-Breitscheid-Straße 50, 14482 Potsdam, Uhrzeit offen. Karten: 10 Euro. Infos zum Film, Weitere Veranstaltungsorte und Reservierung unter www.diekinderderutopie.de
web: http://www.diekinderderutopie.de