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20. Festival „Musik und Politik“


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1970 bis 1990 fand das legendäre Festival des politischen Liedes in Berlin statt. Es war ein Treffpunkt politisch engagierter Musiker aus der ganzen Welt mit interessiertem Publikum. 1991 bis 1994 setzte der ZwischenWelt-Förderverein für ein progressives Kulturfestival die Tradition des Festivals des politischen Liedes fort. Nach seiner Auflösung fanden bis 1999 keine weiteren Festivals statt. Im Jahr 2000 gelang mit einem kleinen, aber erfolgreichen Festival ein Neustart. Seit 2001 manifestiert sich die heutige inhaltliche Ausrichtung mit dem Namen: Festival „Musik und Politik“. Was also in den Jahren bis 1990 wurzelt, ist durch den Enthusiasmus der Organisatoren des im März stattfindenden Festivals aufgehoben und weiterentwickelt worden. Dresens Gundermann-Film ist im vorigen Jahr dafür gewürdigt worden, wie er die Widersprüchlichkeit der DDR zeigt, gerade und vor allem, wenn man für Freiheit, Demokratie und Sozialismus stand. Das diesjährige Festival feiert Gundermann mit Musik seiner Erben. Mit dem Inhalt des gesamten Programms, der Musik und den Texten, streiten die Künstler für gesellschaftlichen Fortschritt und stellen sich Dumpfheit und nationalem Ungeist entgegen. Der Veranstalter, Lied und soziale Bewegungen e.V., ist ein gemeinnütziger Verein, der sich dem politischen Lied verschrieben hat. Im Archiv sammelt er Lieder und Dokumente der neuen Liedkultur seit den 60er-Jahren, insbesondere der Liedermacher- und Singbewegung der DDR und des internationalen Festivals des politischen Liedes in Berlin (1970-1990). Der Verein veranstaltet außerdem Diskussionen und Ausstellungen, gibt Broschüren heraus und unterstützt journalistische, wissenschaftliche und künstlerische Projekte.



20. Festival Musik und Politik mit üppig besetzten Abend- und Nachtkonzerten: 29.-31. März 2019, Volksbühne Berlin, Rosa-Luxemburg-Platz, 10179 Berlin. Zusätzlich gibt es täglich Veranstaltungen und Konzerte bei freiem Eintritt: „3 Tage Festival im ganzen Haus” – täglich Musik ab 16 Uhr. Der Programmflyer, Tickets und weitere Infos auf www.musikundpolitik.de
web: http://www.musikundpolitik.de