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Himmlische Konstellationen September/Oktober 2019

von Markus Jehle, dem Leiter des Astrologiezentrums Berlin

Allgemeine Trends
In den kommenden Wochen gilt es die Konsequenzen aus Situationen zu ziehen, die uns an unsere Grenzen bringen (Saturn direktläufig ab 18. Sept.). Die Suche nach Schuldigen für eigenes Versagen hat Hochkonjunktur. Darauf zu verzichten, kommt einer Meisterleistung gleich. Die Ereignisse der beginnenden Herbstzeit zeigen uns deutlich, wo wir überzogene Träume und Erwartungen hegen (Schütze-Jupiter Quadrat Fische-Neptun am 21. Sept.). Üben wir uns in der Kunst, die Enttäuschungen, die wir derzeit erleben, als Glücksfall zu betrachten. Es sind die gespitzten Bleistifte, die derzeit über unser Vorankommen und unseren Erfolg entscheiden. Rettende Ideen, um mögliche Verlusterfahrungen abzuwenden, sind im Oktober zum Greifen nah. Doch solange wir in festgefahrenen Bahnen denken, sind kaum Lösungen in Sicht (Skorpion-Merkur Opposition Stier-Uranus am 7. Okt.). Mit der Macht der Gewohnheit zu brechen, macht sich zunehmend bezahlt.

Spirits
Versuchungen zu erliegen, kann uns derzeit das Paradies auf Erden bescheren. Doch manche Verlockungen können uns auch ins Verderben führen. Wenn Lilith ihr Paradies verlässt bzw. wenn Undine geht, kommt selten etwas Besseres nach. Es sind vor allem unsere verdrängten Bedürfnisse, für die es nun kein Halten mehr gibt (Fische-Neptun Konjunktion Lilith am 1. Okt.). Von unserem freien Willen Gebrauch zu machen, stellt eine große Herausforderung dar. Wir werden mit Schicksalsfragen konfrontiert, deren Ursachen weit in die Vergangenheit zurückreichen. Womöglich sehen wir uns sogar gezwungen, für Dinge geradezustehen, die wir nicht persönlich verschuldet haben.

Was zu tun ist
Ohne Fleiß keinen Preis. In den ersten Septembertagen wird uns einiges abverlangt, um zu verwertbaren Resultaten zu kommen. Es muss schon alles reibungslos funktionieren, sonst winkt uns kein Lorbeerkränzchen (Stellium von Jungfrau-Sonne, -Merkur -Venus und -Mars). Machen wir uns nützlich und üben wir uns in Haushaltsdisziplin. Verschwenderisch zu sein, können wir uns derzeit aus Vernunftgründen nicht leisten. Der Kampf zwischen Pragmatismus und Idealismus bestimmt unser Handeln. Die entscheidende Frage lautet, inwieweit der Zweck die jeweiligen Mittel heiligt. Wo wir unsere Ideale verraten und nur unsere eigenen Interessen im Auge haben, drohen Fehlschläge. Möglichst diplomatisch vorzugehen, ohne gleich Eiertänze aufzuführen, eröffnet uns im Oktober neue Handlungsoptionen (Mars in Waage ab 4. Okt.). Wir kommen schneller ans Ziel, wenn wir anderen unsere Hand reichen und gemeinsame Sache machen.

Kommunikation
Mit diplomatischem Geschick und Kompromissbereitschaft lassen sich im September auch komplizierte Angelegenheiten lösen (Merkur Konjunktion Venus am 13. Sept. mit Wechsel in Waage am 14. Sept.). Der Ton macht die Musik. Nach wessen Melodie gespielt wird, entscheiden wir am besten gemeinsam. Faire Kompromisse zu schließen, rührt an wunde Punkte (Waage-Merkur und -Venus Opposition Widder-Chiron am 16./17. Sept.). Unseren Mitmenschen Mut zuzusprechen, für eigene Interessen einzustehen, kann sich auch für uns als vorteilhaft erweisen.
Manches, was uns diesen Herbst zu Ohren kommt, trifft uns womöglich wie ein Schlag. Fairness und Gerechtigkeit sind nun oberstes Gebot, und es kommt insbesondere im zwischenmenschlichen Miteinander sehr darauf an, diplomatisch zu sein und jede unserer Äußerungen auf die Goldwaage zu legen. Reden wir daher nicht leichtfertig daher, sondern machen wir uns stattdessen ernsthafte Gedanken und äußern unsere Meinungen und Standpunkte wohlüberlegt.

Lust und Liebe
Eine paradoxe Lust auf Frust kann uns in Beziehungen zu Höchstleistungen antreiben (Waage-Mars Quadrat Mondknotenachse und Steinbock-Saturn am 21. Okt.). Es bedarf ohnehin großer Anstrengungen, um gegen die Fesseln der Vergangenheit unseren Willen zu behaupten. Selbst wenn wir dem Zauber der Verführung nicht abgeneigt sind, müssen wir mit Widerstand rechnen. Locken und Zurückweisen, so lautet derzeit auch in erotischer Hinsicht das Motto, um uns bei der Stange zu halten. Der Grat zwischen Dominanz und Unterwerfung ist besonders schmal (Skorpion-Venus Trigon Fische-Neptun und -Lilith am 21./4. Okt.). Dies wirft die spannende Frage auf, welche Bedingungen über unser partnerschaftliches Handeln und Begehren bestimmen.


Der Sonne-Mond-Zyklus

Der Sonne-Mond-Zyklus
Bei jedem Neumond beginnt ein neuer Sonne-Mond-Zyklus, der zu Vollmond, wenn Sonne und Mond sich gegenüberstehen, einen Höhepunkt erreicht. Neumondphasen sind Keimsituationen, in denen unbewusste Prozesse ihren Anfang nehmen, die uns bis zum Vollmond zunehmend bewusst werden. In der abnehmenden Mondphase von Vollmond zu Neumond steht dann die Verarbeitung und Integration im Vordergrund.

Vollmond:  
Vollmond in Fische (14.09.): Der Teufel steckt im Detail. Um ihn von dort zu vertreiben, braucht es Vernunft und Gottvertrauen.

Neumond:  
Neumond in Waage (28.09.): In Puncto Gerechtigkeit schlägt die Stunde der Wahrheit. Wenn jetzt das große Zittern beginnt, müssen wir unser Leben ändern.

Vollmond:  
Vollmond in Widder (13.10.): Die Währung, mit der wir für falsche Kompromisse bezahlen, heißt Depression. Stellen wir unseren gesunden Egoismus unter Beweis.

Neumond:
Neumond in Skorpion (28.10.): Loslassen heißt freigeben und nicht fallenlassen.


Veranstaltungshinweis

Alle Veranstaltungen im Astrologiezentrum siehe Webseite:

www.astrologie-zentrum-berlin.de