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Himmlische Konstellationen März/April 2020

von Markus Jehle, dem Leiter des Astrologiezentrums Berlin

Allgemeine Trends
Nicht alles, was Zukunft hat, hat seine Vergangenheit schon hinter sich. Das Spannungsfeld von Fortschritt und Tradition prägt das Geschehen der kommenden Monate (Saturn in Wassermann ab 22. März). Was wir uns erhalten und bewahren möchten, bedarf einer grundlegenden Erneuerung. Die Zukunft zu verneinen und notwendigen Reformen und Veränderungen zu trotzen, wäre die falsche Strategie, um uns unseren Status quo zu erhalten. Stattdessen gilt es, Neues zu wagen, um uns Bewährtes zu erhalten. Je stärker wir auf unseren Vorteil bedacht sind, desto schneller kann sich das Blatt gegen uns wenden. Das Glück ist derzeit eher mit den Mächtigen als mit den Guten (Widder-Sonne im Quadrat zu Steinbock-Pluto und -Jupiter am 14./15. April). Was wir nun erzwingen, ruiniert unsere Moral. Selbst Hoffnungen, die zuletzt sterben, werden in den kommenden Wochen zu Grabe getragen. Zu den Totengräbern zählen unsere falschen Vorstellungen vom Glück und unsere Versuche, es den Göttern gleichzutun. Von Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu sprechen, wäre ein erster Schritt zur Besserung. Spirits An das Gute zu glauben, kann derzeit dennoch Schlechtes bewirken. Im besten Fall haben wir Glück im Unglück oder gelangen von der Hölle in den Himmel zurück (Jupiter Konjunktion Pluto am 5. April). Es sind die Extreme, die den Fortschritt erzwingen. Es liegt jetzt nicht immer in unserer Macht, darüber zu befinden, welche Schuld ungesühnt bleibt.

Was zu tun ist
Manche Anstrengungen der letzten Wochen, die zunächst vergeblich schienen, machen sich nun doch noch bezahlt (Steinbock-Mars Konjunktion Jupiter am 20. März). Neben unserem Durchhaltevermögen ist es insbesondere unser Realitätssinn, der uns Erfolg verspricht. Was uns zusätzlich den Weg freimacht, ist der Glaube an die Richtigkeit unseres Tuns. Womöglich sind mehr Überzeugungstäter unterwegs als auf unserem Planeten verkraftbar sind. Ideologischer Starrsinn ist das größte Hindernis, um das Ideal von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu verwirklichen (Mars Konjunktion Pluto am 23. März). Mut zu beweisen, kann nun manches bewirken, was uns ansonsten verwehrt bliebe. Doch nicht immer ist auf Anhieb klar, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Überstürzte Aktionen und übertriebener Egoismus wären die effektivste Strategie, uns selbst zu verletzen. Uns stattdessen für Gerechtigkeit starkzumachen – damit können wir punkten (Widder-Sonne Konjunktion Chiron und Lilith am 25./26. März).

Kommunikation
Mit strategisch klugen Entscheidungen können wir im März manches, was liegengeblieben oder ins Stocken geraten ist, wieder in Gang bringen (Merkur direktläufig in Wassermann ab 10. März). Was wir jetzt nicht Angriff nehmen, das können wir gleich abhaken. Uns in Widersprüchen zu verstricken, käme einem Selbstboykott gleich. Es bedarf klarer Gewissheiten und Überzeugungen, damit wir wieder in Schwung kommen und Fahrt aufnehmen können. Querzudenken bietet gute Erfolgsaussichten, solange wir es mit unserem Widerspruchsgeist nicht übertreiben. Womöglich geht uns gerade dort ein Licht auf, wo wir es am wenigsten vermuten.

Lust und Liebe
Was wir haben und was uns sicher ist, das unterliegt derzeit einem überraschenden Wertewandel. Womöglich finden wir plötzlich Gefallen an Menschen und Dingen, die uns bislang ganz unmöglich schienen (Venus in Stier ab 5. März, Konjunktion Uranus am 8. März). Was uns nun verlustig geht, das können wir als Zugewinn in puncto Freiheit verbuchen. Unser Recht auf Selbstbestimmung ist jedoch an Handicaps gebunden (Widder-Chiron Konjunktion Lilith am 4. März). Egoismus ist jetzt ein Scheidungsgrund – und als Einzelkämpfer kommen wir nur schwer voran. Es muss nicht alles, was wir schätzen und lieben, nur uns gehören.


Der Sonne-Mond-Zyklus

Der Sonne-Mond-Zyklus
Bei jedem Neumond beginnt ein neuer Sonne-Mond-Zyklus, der zu Vollmond, wenn Sonne und Mond sich gegenüberstehen, einen Höhepunkt erreicht. Neumondphasen sind Keimsituationen, in denen unbewusste Prozesse ihren Anfang nehmen, die uns bis zum Vollmond zunehmend bewusst werden. In der abnehmenden Mondphase von Vollmond zu Neumond steht dann die Verarbeitung und Integration im Vordergrund.

Siehe Abbildungen von oben links nach unten rechts:

Abb. 1: Vollmond in Jungfrau (09.03.):
Wenn wir alle unsere Hände in Unschuld waschen, bleibt am Ende nur schmutziges Wasser zurück.

Abb. 2: Neumond in Widder (24.03.):
Jedem Neuanfang wohnt jetzt ein Handicap inne, von Zauber keine Spur.

Abb. 3: Vollmond in Waage (08.04.):
Das Wir entsteht auf halbem Weg vom Ich zum Du.

Abb. 4: Neumond in Stier (23.04.):
Wenn uns das, was wir haben, nicht bereichert, dann sollten wir es nicht besitzen.


Veranstaltungshinweis

Alle Veranstaltungen im Astrologiezentrum siehe Webseite:

www.astrologie-zentrum-berlin.de