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Himmlische Konstellationen Januar / Februar 2020

von Markus Jehle, dem Leiter des Astrologiezentrums Berlin

Allgemeine Trends
Ein großer Zyklus, der Anfang der Achtzigerjahre begonnen hat, geht nun zu Ende (Steinbock-Saturn Konjunktion Pluto am 12. Jan.). Wir stehen vor der Notwendigkeit, mit der Vergangenheit abzuschließen und tragfähige Fundamente für die Zukunft zu legen. Es finden gegenwärtig tiefgreifende Umwälzungsprozesse statt, und es bilden sich neue Machtverhältnisse heraus. Auch im persönlichen Erleben wird uns vor Augen geführt, was uns in unserem Leben Halt und Sicherheit verspricht und worauf wir in Zukunft bauen können. Was jetzt zu Bruch geht, hat seine Schuldigkeit getan. Loszulassen, was uns auf ungute Weise bindet, muss nicht in den freien Fall münden, auch wenn es sich zeitweise so anfühlt.
Wenn unsere Wertvorstellungen auf den Kopf gestellt werden, bleibt wenig, worauf wir zählen können. Umso besser, wenn wir jetzt Freunde haben, die uns geraderücken, sobald wir anfangen, verrückt zu spielen. Uns derzeit zum Narren zu machen, ist keine große Kunst – nicht mit dem Strom zu schwimmen dagegen schon. Selbstbestimmung ist ein hohes Gut, das wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollten (Wassermann-Sonne Quadrat Stier-Uranus am 23. Jan.). Was wir jetzt verlieren, könnte sich langfristig als Gewinn erweisen. Entscheidend dabei ist, dass wir in der richtigen Währung rechnen. Welche das ist, dürfte für Überraschungen sorgen. Gelassenheit ist derzeit ein Trumpf, der immer sticht.

Spirits
Uns der Macht des Schicksals bewusst zu werden, unterstützt uns jetzt darin, Haltung zu bewahren und Rückgrat zu zeigen. Wir sind gegenwärtig großen Belastungen ausgesetzt, umso wichtiger ist es, uns auf Regeln und Ordnungen zu besinnen, die über das Tagesgeschehen hinaus auch langfristig Gültigkeit haben (Steinbock-Sonne auf der Saturn-Pluto-Konjunktion am 13. Jan.). Was wir entscheiden, muss Substanz haben und Beständigkeit garantieren. Machen wir es uns zu leicht, wird es schwierig.

Was zu tun ist
Obwohl die Lage zu Jahresbeginn zweifellos ernst ist, besteht Anlass, uns unsere Zuversicht zu bewahren (Steinbock-Merkur Konjunktion Jupiter am 2. Jan.). Es gilt, mit freiem Kopf nach vorne zu blicken und Pläne zu schmieden, die realistisch sind und im Rahmen unserer Möglichkeiten liegen. Manche davon können wir auch gleich schwungvoll in Angriff nehmen (Mars wechselt in Schütze am 3. Jan.). Solange wir nicht auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen und unseren missionarischen Eifer rechtzeitig zügeln, kommen wir in großen Schritten voran und reichen äußeren Kontrahenten die Hand.  

Kommunikation
Aus einer übergeordneten Perspektive sieht bekanntlich vieles sofort anders aus. Indem wir die Dinge mit anderen Augen sehen, kommen wir auf Ideen und Lösungen, die sowohl genial als auch verrückt sein können. Mitunter sind sie auch beides – und so mancher Groschen fällt nun besonders tief (Merkur wechselt am 16. Jan. in Wassermann und tritt am 18. Jan. ins Quadrat zu Stier-Uranus).  

Lust und Liebe
In Angelegenheiten, die uns am Herzen liegen, sind unsere Loyalität und Zuverlässigkeit gefragt (Steinbock-Venus Konjunktion Saturn und Pluto am 11./13. Dez.) Es gilt Vergangenes abzuschließen und neue Fundamente zu legen. Dies betrifft vor allem unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und Partnerschaften. Bis Weihnachten zeigt sich, auf wen wir uns verlassen und worauf wir bauen können.


Der Sonne-Mond-Zyklus

Der Sonne-Mond-Zyklus
Bei jedem Neumond beginnt ein neuer Sonne-Mond-Zyklus, der zu Vollmond, wenn Sonne und Mond sich gegenüberstehen, einen Höhepunkt erreicht. Neumondphasen sind Keimsituationen, in denen unbewusste Prozesse ihren Anfang nehmen, die uns bis zum Vollmond zunehmend bewusst werden. In der abnehmenden Mondphase von Vollmond zu Neumond steht dann die Verarbeitung und Integration im Vordergrund.

Vollmond in Krebs (10.01.):
Was der Bauch uns sagt, klingt selten logisch.

Neumond in Wassermann (24.01.):
Innere Freiheit kann nicht von außen kommen.

Vollmond in Löwe (09.02.):
Um mit dem Herzen gut zu sehen, brauchen wir Abstand von uns selbst.

Neumond in Fische (23.02.):
Nur wenn wir Wunder für möglich halten, können wir welche bewirken.


Veranstaltungshinweis

Alle Veranstaltungen im Astrologiezentrum siehe Webseite:

www.astrologie-zentrum-berlin.de