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Jahresthemen 2020 aus astrologischer Sicht ... von Markus Jehle


art96143
Copyright KGS Berlin

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Langfristige Weichenstellungen
Saturn Konjunktion Pluto in Steinbock

Was wir 2020 entscheiden, hat Folgen, an denen unsere nachfolgenden Generationen noch lange tragen werden. Dies verlangt von uns ein hohes Maß an Reife und Verantwortungsbewusstsein. Manches muss nun ein Ende finden – und sei es mit Schrecken. Es ist der Abschluss mit der Vergangenheit, der es uns ermöglicht, neue tragfähige Fundamente für die Zukunft zu legen. Je gründlicher wir uns aus Strukturen lösen, die uns einschränken und nicht länger tragen, desto mehr können wir mit unserem Neuanfang bewirken. Vieles ordnet sich derzeit grundlegend neu, und es liegt nicht immer in unserer Macht, inwieweit dies zu unserem Vor- oder Nachteil geschieht. Manche Kräfte walten von höherer Ebene aus, und es würde keinen Sinn ergeben, dagegen anzukämpfen. Wenn es uns jetzt gelingt, unser Schicksal zu erkennen, können wir es annehmen und uns darin wiederfinden.

Neue Einnahmequellen
Uranus in Stier

Was uns nährt, sowohl körperlich als auch finanziell, ist gegenwärtig großen Umwälzungen unterworfen. Es sind nicht nur die Besitzverhältnisse, die rasend schnell wechseln. Vieles, was uns bislang lieb und teuer war, verändert seinen Wert und es scheint wenig originell zu sein, es uns in unserer Komfortzone weiterhin bequem zu machen. Unseren Selbstwert aus unserem Einkommen zu beziehen, ist eine Rechnung, die immer weniger aufgeht. Dadurch haben wir die Wahl, entweder unser Besitzdenken zu überwinden oder uns neue Einnahmequellen zu erschließen. Vielleicht sind auch unsere Ressourcen plötzlich erschöpft oder wir haben bislang in der falschen Währung gerechnet. Je mehr wir uns von dem, was wir haben, in Beschlag genommen fühlen, desto freier werden wir uns fühlen, sobald wir uns davon lösen. Wir haben in Zukunft wahrscheinlich mehr davon, unseren Besitz mit anderen zu teilen, anstatt darauf sitzenzubleiben.

Recht auf Freiheit
Saturn in Wassermann

Uns frei zu fühlen, indem wir uns begrenzen, mag uns zunächst vielleicht paradox erscheinen, eröffnet uns jedoch zugleich bislang ein nicht für möglich erachtetes Recht auf Selbstbestimmung. Indem wir uns jetzt freiwillig zu dem verpflichten, wofür wir uns eigenverantwortlich berufen fühlen, gewinnen wir nicht nur an Halt und Sicherheit hinzu, sondern ernten zugleich Respekt und Anerkennung. Es liegt an uns, zu wählen, womit wir unsere Reife und Meisterschaft unter Beweis stellen möchten. Uns aus unserer Verantwortung zu stehlen, bringt uns nicht weiter.
Stattdessen gilt es, Gleichgesinnte um uns zu scharen und zu erkennen, auf wen wir fortan zählen können. Jetzt zeigt sich, was uns unsere Freundschaften wert sind und inwieweit auf unsere Loyalität und Unterstützung Verlass ist. Es ist der Geist des Wassermann-Zeitalters, den es nun in der Realität zu verankern gilt. Uns darin zu beweisen, stellt eine Herausforderung dar, an der wir uns fortan messen und bewähren können.

Krise und Zuversicht
Jupiter Konjunktion Pluto in Steinbock

Realistische Vorstellungen und tragfähige Perspektiven versprechen für 2020 die besten Erfolgsaussichten. Hoffnungen zu hegen, die nicht auf Fakten und Tatsachen beruhen, ergibt fortan keinen Sinn. Wir werden unser Glück nicht erzwingen können, und Wünsche, die auf falschen Vorstellungen beruhen, bescheren uns allenfalls Fortschritte, die in Abgründe münden. Je höher wir hinauswollen, desto mehr geraten wir in Verstrickungen, die uns unsere Verdrängungen vor Augen führen. Um wahre Hoffnung zu finden, gilt es die Tiefen unserer Seele ausloten und nach verborgenen Schätzen zu graben. Nun zeigt sich, wie es wirklich um unsere Moral und unsere Ideale bestellt ist. Mephisto unsere Seele zu verkaufen, würde sich als schlechtes Geschäft erweisen. Stattdessen gilt es, uns auch in Krisensituationen unsere Zuversicht zu bewahren. Es ist das Licht am Ende des Tunnels, das uns jetzt den richtigen Weg weist und auf das wir vertrauen können.

Zweifel und Gewissheit
Aufsteigender Mondknoten in Zwillinge / absteigender Mondknoten in Schütze

Mit alten Glaubenssätzen und gepachteten Gewissheiten im Gepäck, kommen wir 2020 weder in seelischer noch in geistiger Hinsicht gut voran. Es ist der mit Neugier gepaarte Zweifel, der uns Schwung verleiht und uns neue Horizonte eröffnet. Wir verlieren die Orientierung und handeln uns Sinnkrisen ein, sofern wir bereits alles zu wissen glauben. Statt auf unseren Meinungen zu beharren und ständig recht zu haben, wäre es klüger, uns umfassend zu informieren und uns die richtigen Fragen zu stellen. Indem wir selbstkritisch alles hinterfragen, was wir bereits zu wissen glauben, gelangen wir zu Erkenntnissen, die uns unseren Zielen näherbringen. An Weisheiten, die großer Löffel bedürfen, können wir uns leicht verschlucken. Es ist nicht immer zielführend, über alles genau Bescheid zu wissen. Stattdessen gilt es, genau zu wissen, worauf es uns ankommt und uns nicht mit Dingen zu verzetteln, die keinen Sinn ergeben. Es sind die Götter, die uns den richtigen Weg weisen, und wir tun gut daran, ihren Rat zu befolgen.

Studentenliebe
Die rückläufige Zwillinge-Venus

Im Frühsommer 2020 werden in uns schöne Erinnerungen an Menschen und Situationen wach, die Ausdruck unserer Vorliebe für anregende und vielseitige Kontakte und Gespräche sind. Wir schwelgen gewissermaßen in einem studentischen Lebensgefühl und genießen es, unserer Neugier zu folgen und die unterschiedlichsten Interessen zu pflegen. Unser Geist ist rege und wach, und wir wissen den lebendigen Austausch mit interessanten Menschen sehr zu schätzen. Wir haben Freude daran, unser Wissen aufzufrischen und bestimmte Interessen von früher neu zu beleben. Es könnte uns diesen Sommer großes Vergnügen bereiten, mit unserer Schüler- und Studentenliebe von einst wieder in Kontakt zu treten. Oder wir rufen uns andere Themen in Erinnerung, um unser Glück auf die Spitze treiben. Nur eines gilt es zu meiden – uns und andere mit alten Geschichten zu langweilen.

Spirituelle Reifungsprozesse
Steinbock-Jupiter Sextil Fische-Neptun

Damit auch 2020 Wunder geschehen können, sind wir gut beraten, felsenfest daran zu glauben. Aus unseren unverrückbaren Gewissheiten beziehen wir jetzt die Stärke, um unsere Wünsche und Träume zu verwirklichen. Wir brauchen Hoffnungen, die uns tragen, und alles, wovon wir hundertprozentig überzeugt sind, hat Gewicht und verleiht uns Kraft. Um wirklich froh zu sein, benötigen wir womöglich weniger, als wir glauben. Es ist die Kunst der Selbstbeschränkung, die uns neue Möglichkeiten und Horizonte erschließt. Selbst wenn unser Glück gewissen Einschränkungen unterliegt, ist es uns weiterhin möglich, direkt von der Quelle zu trinken und dabei Moral und Aufrichtigkeit zu beweisen. Es bedarf in diesem Jahr einer gewissen Meisterschaft und Reife, um uns in spiritueller Hinsicht weiterzuentwickeln. Wenn wir jetzt von unserem Glauben abfallen, dann stürzen wir ins Bodenlose.

Mit in der Tasche geballten Fäusten
Der rückläufige Widder-Mars

Für unsere aufgestaute Wut und unseren Groll die passenden Ventile zu finden, stellt uns im Herbst 2020 vor große Herausforderungen. Zu plötzlich, zu geballt und zu intensiv schießen unsere Aggressionen hoch, als dass wir sie ohne Weiteres in konstruktive Bahnen und zu unserem Vorteil nutzen könnten. Womöglich richten wir unsere Wut auch gegen uns selbst, schlagen uns nieder und blockieren damit unser Handeln. In manchen Momenten verfallen wir vielleicht auch in ziellosen und blindwütigen Aktionismus oder wagen uns zu weit vor, und haben anschließend mühsame Rückzugsgefechte auszutragen.
Wir müssen mitunter weit in die Vergangenheit zurückgehen, um weiterhin vorne mitzumischen und unsere Interessen zu behaupten. Es wäre schon viel gewonnen, wenn wir dem Faustrecht Einhalt gebieten und keine alten Kriegsbeile ausgraben.

Die Ferse des Achilles
Chiron in Widder

Wir geraten in der zweiten Jahreshälfte 2020 immer wieder in Situationen, in denen wir nicht aus den Startlöchern kommen oder auf der Stelle treten. Solange wir nur unsere eigenen Interessen verfolgen und in unseren Mitmenschen lediglich Konkurrenten sehen, kommen wir nicht voran. Es ist unser Egoismus, mit dem wir uns immer wieder ein Bein stellen und uns selbst verletzen. Dies zu erkennen ermöglicht es uns, für den Umgang mit unserer Wut und unserem Wollen die passenden Rituale zu finden. Vielleicht werden wir bei den Kampfsportarten fündig oder den Traktaten römischer Heerführer und Kaiser. Es ist gefährlich, Kämpfe auszutragen, wenn wir unsere wunden Punkte und unsere Achillesferse nicht kennen. Noch gefährlicher wird es, wenn wir nicht wissen, wohin mit unserer Wut. Wir tun daher gut daran, nur solche Gefechte zu führen, die im Interesse aller stehen und die unserer würdig sind.

Der Kampf um Gerechtigkeit
Lilith in Widder und Priapus in Waage und Skorpion

Im Kampf um Autonomie und Gleichberechtigung in unseren partnerschaftlichen Beziehungen wird 2020 eine neue Runde eingeläutet. Die leidige Frage, wer oben und wer unten liegen darf bzw. muss, gilt es zugunsten eines fairen Neben- und Miteinander zu entscheiden. Solange wir jedoch unsere Triebe und Aggressionen nicht in den Griff bekommen, was in diesem Jahr häufiger als sonst der Fall sein kann, muss der Geschlechterkampf krampfhaft fortgeführt werden. Es ist jedoch wenig originell, mit Macho-Allüren uns selbst in Fahrt und andere auf die Palme zu bringen. Vielleicht werden wir auch zwischenzeitlich von Harmoniebedürfnissen überwältigt, um am Ende dann doch wieder mit Bosheiten zu punkten. Langeweile müssen wir weder über noch unter der Bettdecke fürchten, es sei denn, unsere Lust ist tiefer vergraben, als wir denken oder wir verausgaben uns schneller als erhofft.


Literatur: Markus Jehle, Himmlische Konstellationen 2020, Astrologisches Jahrbuch, erhältlich unter www.mariusverlag.de
Weitere Infos zu Markus Jehle und zur Astrologie unter www.astrologie-zentrum-berlin.de



 

Jahresthemen 2020 aus astrologischer Sicht ... von Markus Jehle


art96143
Copyright KGS Berlin

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Langfristige Weichenstellungen
Saturn Konjunktion Pluto in Steinbock

Was wir 2020 entscheiden, hat Folgen, an denen unsere nachfolgenden Generationen noch lange tragen werden. Dies verlangt von uns ein hohes Maß an Reife und Verantwortungsbewusstsein. Manches muss nun ein Ende finden – und sei es mit Schrecken. Es ist der Abschluss mit der Vergangenheit, der es uns ermöglicht, neue tragfähige Fundamente für die Zukunft zu legen. Je gründlicher wir uns aus Strukturen lösen, die uns einschränken und nicht länger tragen, desto mehr können wir mit unserem Neuanfang bewirken. Vieles ordnet sich derzeit grundlegend neu, und es liegt nicht immer in unserer Macht, inwieweit dies zu unserem Vor- oder Nachteil geschieht. Manche Kräfte walten von höherer Ebene aus, und es würde keinen Sinn ergeben, dagegen anzukämpfen. Wenn es uns jetzt gelingt, unser Schicksal zu erkennen, können wir es annehmen und uns darin wiederfinden.

Neue Einnahmequellen
Uranus in Stier

Was uns nährt, sowohl körperlich als auch finanziell, ist gegenwärtig großen Umwälzungen unterworfen. Es sind nicht nur die Besitzverhältnisse, die rasend schnell wechseln. Vieles, was uns bislang lieb und teuer war, verändert seinen Wert und es scheint wenig originell zu sein, es uns in unserer Komfortzone weiterhin bequem zu machen. Unseren Selbstwert aus unserem Einkommen zu beziehen, ist eine Rechnung, die immer weniger aufgeht. Dadurch haben wir die Wahl, entweder unser Besitzdenken zu überwinden oder uns neue Einnahmequellen zu erschließen. Vielleicht sind auch unsere Ressourcen plötzlich erschöpft oder wir haben bislang in der falschen Währung gerechnet. Je mehr wir uns von dem, was wir haben, in Beschlag genommen fühlen, desto freier werden wir uns fühlen, sobald wir uns davon lösen. Wir haben in Zukunft wahrscheinlich mehr davon, unseren Besitz mit anderen zu teilen, anstatt darauf sitzenzubleiben.

Recht auf Freiheit
Saturn in Wassermann

Uns frei zu fühlen, indem wir uns begrenzen, mag uns zunächst vielleicht paradox erscheinen, eröffnet uns jedoch zugleich bislang ein nicht für möglich erachtetes Recht auf Selbstbestimmung. Indem wir uns jetzt freiwillig zu dem verpflichten, wofür wir uns eigenverantwortlich berufen fühlen, gewinnen wir nicht nur an Halt und Sicherheit hinzu, sondern ernten zugleich Respekt und Anerkennung. Es liegt an uns, zu wählen, womit wir unsere Reife und Meisterschaft unter Beweis stellen möchten. Uns aus unserer Verantwortung zu stehlen, bringt uns nicht weiter.
Stattdessen gilt es, Gleichgesinnte um uns zu scharen und zu erkennen, auf wen wir fortan zählen können. Jetzt zeigt sich, was uns unsere Freundschaften wert sind und inwieweit auf unsere Loyalität und Unterstützung Verlass ist. Es ist der Geist des Wassermann-Zeitalters, den es nun in der Realität zu verankern gilt. Uns darin zu beweisen, stellt eine Herausforderung dar, an der wir uns fortan messen und bewähren können.

Krise und Zuversicht
Jupiter Konjunktion Pluto in Steinbock

Realistische Vorstellungen und tragfähige Perspektiven versprechen für 2020 die besten Erfolgsaussichten. Hoffnungen zu hegen, die nicht auf Fakten und Tatsachen beruhen, ergibt fortan keinen Sinn. Wir werden unser Glück nicht erzwingen können, und Wünsche, die auf falschen Vorstellungen beruhen, bescheren uns allenfalls Fortschritte, die in Abgründe münden. Je höher wir hinauswollen, desto mehr geraten wir in Verstrickungen, die uns unsere Verdrängungen vor Augen führen. Um wahre Hoffnung zu finden, gilt es die Tiefen unserer Seele ausloten und nach verborgenen Schätzen zu graben. Nun zeigt sich, wie es wirklich um unsere Moral und unsere Ideale bestellt ist. Mephisto unsere Seele zu verkaufen, würde sich als schlechtes Geschäft erweisen. Stattdessen gilt es, uns auch in Krisensituationen unsere Zuversicht zu bewahren. Es ist das Licht am Ende des Tunnels, das uns jetzt den richtigen Weg weist und auf das wir vertrauen können.

Zweifel und Gewissheit
Aufsteigender Mondknoten in Zwillinge / absteigender Mondknoten in Schütze

Mit alten Glaubenssätzen und gepachteten Gewissheiten im Gepäck, kommen wir 2020 weder in seelischer noch in geistiger Hinsicht gut voran. Es ist der mit Neugier gepaarte Zweifel, der uns Schwung verleiht und uns neue Horizonte eröffnet. Wir verlieren die Orientierung und handeln uns Sinnkrisen ein, sofern wir bereits alles zu wissen glauben. Statt auf unseren Meinungen zu beharren und ständig recht zu haben, wäre es klüger, uns umfassend zu informieren und uns die richtigen Fragen zu stellen. Indem wir selbstkritisch alles hinterfragen, was wir bereits zu wissen glauben, gelangen wir zu Erkenntnissen, die uns unseren Zielen näherbringen. An Weisheiten, die großer Löffel bedürfen, können wir uns leicht verschlucken. Es ist nicht immer zielführend, über alles genau Bescheid zu wissen. Stattdessen gilt es, genau zu wissen, worauf es uns ankommt und uns nicht mit Dingen zu verzetteln, die keinen Sinn ergeben. Es sind die Götter, die uns den richtigen Weg weisen, und wir tun gut daran, ihren Rat zu befolgen.

Studentenliebe
Die rückläufige Zwillinge-Venus

Im Frühsommer 2020 werden in uns schöne Erinnerungen an Menschen und Situationen wach, die Ausdruck unserer Vorliebe für anregende und vielseitige Kontakte und Gespräche sind. Wir schwelgen gewissermaßen in einem studentischen Lebensgefühl und genießen es, unserer Neugier zu folgen und die unterschiedlichsten Interessen zu pflegen. Unser Geist ist rege und wach, und wir wissen den lebendigen Austausch mit interessanten Menschen sehr zu schätzen. Wir haben Freude daran, unser Wissen aufzufrischen und bestimmte Interessen von früher neu zu beleben. Es könnte uns diesen Sommer großes Vergnügen bereiten, mit unserer Schüler- und Studentenliebe von einst wieder in Kontakt zu treten. Oder wir rufen uns andere Themen in Erinnerung, um unser Glück auf die Spitze treiben. Nur eines gilt es zu meiden – uns und andere mit alten Geschichten zu langweilen.

Spirituelle Reifungsprozesse
Steinbock-Jupiter Sextil Fische-Neptun

Damit auch 2020 Wunder geschehen können, sind wir gut beraten, felsenfest daran zu glauben. Aus unseren unverrückbaren Gewissheiten beziehen wir jetzt die Stärke, um unsere Wünsche und Träume zu verwirklichen. Wir brauchen Hoffnungen, die uns tragen, und alles, wovon wir hundertprozentig überzeugt sind, hat Gewicht und verleiht uns Kraft. Um wirklich froh zu sein, benötigen wir womöglich weniger, als wir glauben. Es ist die Kunst der Selbstbeschränkung, die uns neue Möglichkeiten und Horizonte erschließt. Selbst wenn unser Glück gewissen Einschränkungen unterliegt, ist es uns weiterhin möglich, direkt von der Quelle zu trinken und dabei Moral und Aufrichtigkeit zu beweisen. Es bedarf in diesem Jahr einer gewissen Meisterschaft und Reife, um uns in spiritueller Hinsicht weiterzuentwickeln. Wenn wir jetzt von unserem Glauben abfallen, dann stürzen wir ins Bodenlose.

Mit in der Tasche geballten Fäusten
Der rückläufige Widder-Mars

Für unsere aufgestaute Wut und unseren Groll die passenden Ventile zu finden, stellt uns im Herbst 2020 vor große Herausforderungen. Zu plötzlich, zu geballt und zu intensiv schießen unsere Aggressionen hoch, als dass wir sie ohne Weiteres in konstruktive Bahnen und zu unserem Vorteil nutzen könnten. Womöglich richten wir unsere Wut auch gegen uns selbst, schlagen uns nieder und blockieren damit unser Handeln. In manchen Momenten verfallen wir vielleicht auch in ziellosen und blindwütigen Aktionismus oder wagen uns zu weit vor, und haben anschließend mühsame Rückzugsgefechte auszutragen.
Wir müssen mitunter weit in die Vergangenheit zurückgehen, um weiterhin vorne mitzumischen und unsere Interessen zu behaupten. Es wäre schon viel gewonnen, wenn wir dem Faustrecht Einhalt gebieten und keine alten Kriegsbeile ausgraben.

Die Ferse des Achilles
Chiron in Widder

Wir geraten in der zweiten Jahreshälfte 2020 immer wieder in Situationen, in denen wir nicht aus den Startlöchern kommen oder auf der Stelle treten. Solange wir nur unsere eigenen Interessen verfolgen und in unseren Mitmenschen lediglich Konkurrenten sehen, kommen wir nicht voran. Es ist unser Egoismus, mit dem wir uns immer wieder ein Bein stellen und uns selbst verletzen. Dies zu erkennen ermöglicht es uns, für den Umgang mit unserer Wut und unserem Wollen die passenden Rituale zu finden. Vielleicht werden wir bei den Kampfsportarten fündig oder den Traktaten römischer Heerführer und Kaiser. Es ist gefährlich, Kämpfe auszutragen, wenn wir unsere wunden Punkte und unsere Achillesferse nicht kennen. Noch gefährlicher wird es, wenn wir nicht wissen, wohin mit unserer Wut. Wir tun daher gut daran, nur solche Gefechte zu führen, die im Interesse aller stehen und die unserer würdig sind.

Der Kampf um Gerechtigkeit
Lilith in Widder und Priapus in Waage und Skorpion

Im Kampf um Autonomie und Gleichberechtigung in unseren partnerschaftlichen Beziehungen wird 2020 eine neue Runde eingeläutet. Die leidige Frage, wer oben und wer unten liegen darf bzw. muss, gilt es zugunsten eines fairen Neben- und Miteinander zu entscheiden. Solange wir jedoch unsere Triebe und Aggressionen nicht in den Griff bekommen, was in diesem Jahr häufiger als sonst der Fall sein kann, muss der Geschlechterkampf krampfhaft fortgeführt werden. Es ist jedoch wenig originell, mit Macho-Allüren uns selbst in Fahrt und andere auf die Palme zu bringen. Vielleicht werden wir auch zwischenzeitlich von Harmoniebedürfnissen überwältigt, um am Ende dann doch wieder mit Bosheiten zu punkten. Langeweile müssen wir weder über noch unter der Bettdecke fürchten, es sei denn, unsere Lust ist tiefer vergraben, als wir denken oder wir verausgaben uns schneller als erhofft.


Literatur: Markus Jehle, Himmlische Konstellationen 2020, Astrologisches Jahrbuch, erhältlich unter www.mariusverlag.de
Weitere Infos zu Markus Jehle und zur Astrologie unter www.astrologie-zentrum-berlin.de



 

Jahresthemen 2020 aus astrologischer Sicht ... von Markus Jehle


art96143
Copyright KGS Berlin

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Langfristige Weichenstellungen
Saturn Konjunktion Pluto in Steinbock

Was wir 2020 entscheiden, hat Folgen, an denen unsere nachfolgenden Generationen noch lange tragen werden. Dies verlangt von uns ein hohes Maß an Reife und Verantwortungsbewusstsein. Manches muss nun ein Ende finden – und sei es mit Schrecken. Es ist der Abschluss mit der Vergangenheit, der es uns ermöglicht, neue tragfähige Fundamente für die Zukunft zu legen. Je gründlicher wir uns aus Strukturen lösen, die uns einschränken und nicht länger tragen, desto mehr können wir mit unserem Neuanfang bewirken. Vieles ordnet sich derzeit grundlegend neu, und es liegt nicht immer in unserer Macht, inwieweit dies zu unserem Vor- oder Nachteil geschieht. Manche Kräfte walten von höherer Ebene aus, und es würde keinen Sinn ergeben, dagegen anzukämpfen. Wenn es uns jetzt gelingt, unser Schicksal zu erkennen, können wir es annehmen und uns darin wiederfinden.

Neue Einnahmequellen
Uranus in Stier

Was uns nährt, sowohl körperlich als auch finanziell, ist gegenwärtig großen Umwälzungen unterworfen. Es sind nicht nur die Besitzverhältnisse, die rasend schnell wechseln. Vieles, was uns bislang lieb und teuer war, verändert seinen Wert und es scheint wenig originell zu sein, es uns in unserer Komfortzone weiterhin bequem zu machen. Unseren Selbstwert aus unserem Einkommen zu beziehen, ist eine Rechnung, die immer weniger aufgeht. Dadurch haben wir die Wahl, entweder unser Besitzdenken zu überwinden oder uns neue Einnahmequellen zu erschließen. Vielleicht sind auch unsere Ressourcen plötzlich erschöpft oder wir haben bislang in der falschen Währung gerechnet. Je mehr wir uns von dem, was wir haben, in Beschlag genommen fühlen, desto freier werden wir uns fühlen, sobald wir uns davon lösen. Wir haben in Zukunft wahrscheinlich mehr davon, unseren Besitz mit anderen zu teilen, anstatt darauf sitzenzubleiben.

Recht auf Freiheit
Saturn in Wassermann

Uns frei zu fühlen, indem wir uns begrenzen, mag uns zunächst vielleicht paradox erscheinen, eröffnet uns jedoch zugleich bislang ein nicht für möglich erachtetes Recht auf Selbstbestimmung. Indem wir uns jetzt freiwillig zu dem verpflichten, wofür wir uns eigenverantwortlich berufen fühlen, gewinnen wir nicht nur an Halt und Sicherheit hinzu, sondern ernten zugleich Respekt und Anerkennung. Es liegt an uns, zu wählen, womit wir unsere Reife und Meisterschaft unter Beweis stellen möchten. Uns aus unserer Verantwortung zu stehlen, bringt uns nicht weiter.
Stattdessen gilt es, Gleichgesinnte um uns zu scharen und zu erkennen, auf wen wir fortan zählen können. Jetzt zeigt sich, was uns unsere Freundschaften wert sind und inwieweit auf unsere Loyalität und Unterstützung Verlass ist. Es ist der Geist des Wassermann-Zeitalters, den es nun in der Realität zu verankern gilt. Uns darin zu beweisen, stellt eine Herausforderung dar, an der wir uns fortan messen und bewähren können.

Krise und Zuversicht
Jupiter Konjunktion Pluto in Steinbock

Realistische Vorstellungen und tragfähige Perspektiven versprechen für 2020 die besten Erfolgsaussichten. Hoffnungen zu hegen, die nicht auf Fakten und Tatsachen beruhen, ergibt fortan keinen Sinn. Wir werden unser Glück nicht erzwingen können, und Wünsche, die auf falschen Vorstellungen beruhen, bescheren uns allenfalls Fortschritte, die in Abgründe münden. Je höher wir hinauswollen, desto mehr geraten wir in Verstrickungen, die uns unsere Verdrängungen vor Augen führen. Um wahre Hoffnung zu finden, gilt es die Tiefen unserer Seele ausloten und nach verborgenen Schätzen zu graben. Nun zeigt sich, wie es wirklich um unsere Moral und unsere Ideale bestellt ist. Mephisto unsere Seele zu verkaufen, würde sich als schlechtes Geschäft erweisen. Stattdessen gilt es, uns auch in Krisensituationen unsere Zuversicht zu bewahren. Es ist das Licht am Ende des Tunnels, das uns jetzt den richtigen Weg weist und auf das wir vertrauen können.

Zweifel und Gewissheit
Aufsteigender Mondknoten in Zwillinge / absteigender Mondknoten in Schütze

Mit alten Glaubenssätzen und gepachteten Gewissheiten im Gepäck, kommen wir 2020 weder in seelischer noch in geistiger Hinsicht gut voran. Es ist der mit Neugier gepaarte Zweifel, der uns Schwung verleiht und uns neue Horizonte eröffnet. Wir verlieren die Orientierung und handeln uns Sinnkrisen ein, sofern wir bereits alles zu wissen glauben. Statt auf unseren Meinungen zu beharren und ständig recht zu haben, wäre es klüger, uns umfassend zu informieren und uns die richtigen Fragen zu stellen. Indem wir selbstkritisch alles hinterfragen, was wir bereits zu wissen glauben, gelangen wir zu Erkenntnissen, die uns unseren Zielen näherbringen. An Weisheiten, die großer Löffel bedürfen, können wir uns leicht verschlucken. Es ist nicht immer zielführend, über alles genau Bescheid zu wissen. Stattdessen gilt es, genau zu wissen, worauf es uns ankommt und uns nicht mit Dingen zu verzetteln, die keinen Sinn ergeben. Es sind die Götter, die uns den richtigen Weg weisen, und wir tun gut daran, ihren Rat zu befolgen.

Studentenliebe
Die rückläufige Zwillinge-Venus

Im Frühsommer 2020 werden in uns schöne Erinnerungen an Menschen und Situationen wach, die Ausdruck unserer Vorliebe für anregende und vielseitige Kontakte und Gespräche sind. Wir schwelgen gewissermaßen in einem studentischen Lebensgefühl und genießen es, unserer Neugier zu folgen und die unterschiedlichsten Interessen zu pflegen. Unser Geist ist rege und wach, und wir wissen den lebendigen Austausch mit interessanten Menschen sehr zu schätzen. Wir haben Freude daran, unser Wissen aufzufrischen und bestimmte Interessen von früher neu zu beleben. Es könnte uns diesen Sommer großes Vergnügen bereiten, mit unserer Schüler- und Studentenliebe von einst wieder in Kontakt zu treten. Oder wir rufen uns andere Themen in Erinnerung, um unser Glück auf die Spitze treiben. Nur eines gilt es zu meiden – uns und andere mit alten Geschichten zu langweilen.

Spirituelle Reifungsprozesse
Steinbock-Jupiter Sextil Fische-Neptun

Damit auch 2020 Wunder geschehen können, sind wir gut beraten, felsenfest daran zu glauben. Aus unseren unverrückbaren Gewissheiten beziehen wir jetzt die Stärke, um unsere Wünsche und Träume zu verwirklichen. Wir brauchen Hoffnungen, die uns tragen, und alles, wovon wir hundertprozentig überzeugt sind, hat Gewicht und verleiht uns Kraft. Um wirklich froh zu sein, benötigen wir womöglich weniger, als wir glauben. Es ist die Kunst der Selbstbeschränkung, die uns neue Möglichkeiten und Horizonte erschließt. Selbst wenn unser Glück gewissen Einschränkungen unterliegt, ist es uns weiterhin möglich, direkt von der Quelle zu trinken und dabei Moral und Aufrichtigkeit zu beweisen. Es bedarf in diesem Jahr einer gewissen Meisterschaft und Reife, um uns in spiritueller Hinsicht weiterzuentwickeln. Wenn wir jetzt von unserem Glauben abfallen, dann stürzen wir ins Bodenlose.

Mit in der Tasche geballten Fäusten
Der rückläufige Widder-Mars

Für unsere aufgestaute Wut und unseren Groll die passenden Ventile zu finden, stellt uns im Herbst 2020 vor große Herausforderungen. Zu plötzlich, zu geballt und zu intensiv schießen unsere Aggressionen hoch, als dass wir sie ohne Weiteres in konstruktive Bahnen und zu unserem Vorteil nutzen könnten. Womöglich richten wir unsere Wut auch gegen uns selbst, schlagen uns nieder und blockieren damit unser Handeln. In manchen Momenten verfallen wir vielleicht auch in ziellosen und blindwütigen Aktionismus oder wagen uns zu weit vor, und haben anschließend mühsame Rückzugsgefechte auszutragen.
Wir müssen mitunter weit in die Vergangenheit zurückgehen, um weiterhin vorne mitzumischen und unsere Interessen zu behaupten. Es wäre schon viel gewonnen, wenn wir dem Faustrecht Einhalt gebieten und keine alten Kriegsbeile ausgraben.

Die Ferse des Achilles
Chiron in Widder

Wir geraten in der zweiten Jahreshälfte 2020 immer wieder in Situationen, in denen wir nicht aus den Startlöchern kommen oder auf der Stelle treten. Solange wir nur unsere eigenen Interessen verfolgen und in unseren Mitmenschen lediglich Konkurrenten sehen, kommen wir nicht voran. Es ist unser Egoismus, mit dem wir uns immer wieder ein Bein stellen und uns selbst verletzen. Dies zu erkennen ermöglicht es uns, für den Umgang mit unserer Wut und unserem Wollen die passenden Rituale zu finden. Vielleicht werden wir bei den Kampfsportarten fündig oder den Traktaten römischer Heerführer und Kaiser. Es ist gefährlich, Kämpfe auszutragen, wenn wir unsere wunden Punkte und unsere Achillesferse nicht kennen. Noch gefährlicher wird es, wenn wir nicht wissen, wohin mit unserer Wut. Wir tun daher gut daran, nur solche Gefechte zu führen, die im Interesse aller stehen und die unserer würdig sind.

Der Kampf um Gerechtigkeit
Lilith in Widder und Priapus in Waage und Skorpion

Im Kampf um Autonomie und Gleichberechtigung in unseren partnerschaftlichen Beziehungen wird 2020 eine neue Runde eingeläutet. Die leidige Frage, wer oben und wer unten liegen darf bzw. muss, gilt es zugunsten eines fairen Neben- und Miteinander zu entscheiden. Solange wir jedoch unsere Triebe und Aggressionen nicht in den Griff bekommen, was in diesem Jahr häufiger als sonst der Fall sein kann, muss der Geschlechterkampf krampfhaft fortgeführt werden. Es ist jedoch wenig originell, mit Macho-Allüren uns selbst in Fahrt und andere auf die Palme zu bringen. Vielleicht werden wir auch zwischenzeitlich von Harmoniebedürfnissen überwältigt, um am Ende dann doch wieder mit Bosheiten zu punkten. Langeweile müssen wir weder über noch unter der Bettdecke fürchten, es sei denn, unsere Lust ist tiefer vergraben, als wir denken oder wir verausgaben uns schneller als erhofft.


Literatur: Markus Jehle, Himmlische Konstellationen 2020, Astrologisches Jahrbuch, erhältlich unter www.mariusverlag.de
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