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Mit Heilpflanzen durch das Jahr 2020 – 01: Gerste als „Superfood“ ... von Cornelia Titzmann


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© photo_HYANG_AdobeStock

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Die Gerste, „Hordeum vulgare“, ist ein Gras wie alle unsere Getreidesorten. Sie gehört zur Familie der Süßgräser, mit dem lustigen Namen Poaceae. Schon vor über 10.000 Jahren wurde sie domestiziert und kultiviert aus der wilden Sorte Hordeum spontaneum, im Gebiet des „fruchtbaren Halbmond“. Heute sagen wir dazu vorderer Orient. Schon bei Hildegard von Bingen war sie ein wichtiges Heilmittel zum Wärmen und Stärken. Im Mittelalter war sie, als Brei gegessen, ein fester Bestandteil der Nahrung für Mensch und Tier. Noch heute gibt man „schwerfuttrigen“ Pferden gerne geschrotete Gerste als Zufutter.
Wenn die Früchte reif sind, neigt sich der Halm, dann bekommt ein Gerstenfeld ein melancholisches Aussehen. Heute verwenden wir Sommer- und Wintergerste. Erstere zum Brauen von Bier, und die Wintergerste wird vorwiegend als Futtergerste genutzt. In der Küche finden wir sie in Müslis, als Mehl, Graupen, Grütze, Flocken und im Brot verbacken.
Die Pflanze enthält Beta-Glucane, die für einen guten Cholesterinspiegel sorgen und die Zuckerwerte im Blut stabil halten, sowie viele Mineralien und Spurenelemente wie Phosphor, Magnesium, Kalium und verschiedene B- Vitamine. Auch die jungen Blätter gelten heute als „Superfood“, sie sind sehr bekömmlich für den Magen. Der Verzehr von Gerste in jedweder Form macht länger satt, fördert die Konzentration und wärmt im Winter.

Anwendungstipp
Kochen Sie sich im Winter einfach mal ein „Porridge“ aus Gerstenflocken. Alleine oder in Kombination mit Haferflocken. 2–3 Esslöffel Flocken in wenig Wasser und einer Prise Salz aufkochen, kurz quellen lassen. Nach Belieben einen Löffel Mandelmus und Honig hinzufügen. Fertig ist das Superfood.

Cornelia Titzman, Heilpraktikerin und Dozentin für Phytotherapie, Naturheilpraxis, Horst-Kohl-Straße 2, 12157 Berlin. Weitere Infos und Kurse: www.corneliatitzmann.de



 

Mit Heilpflanzen durch das Jahr 2020 – 01: Gerste als „Superfood“ ... von Cornelia Titzmann


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Die Gerste, „Hordeum vulgare“, ist ein Gras wie alle unsere Getreidesorten. Sie gehört zur Familie der Süßgräser, mit dem lustigen Namen Poaceae. Schon vor über 10.000 Jahren wurde sie domestiziert und kultiviert aus der wilden Sorte Hordeum spontaneum, im Gebiet des „fruchtbaren Halbmond“. Heute sagen wir dazu vorderer Orient. Schon bei Hildegard von Bingen war sie ein wichtiges Heilmittel zum Wärmen und Stärken. Im Mittelalter war sie, als Brei gegessen, ein fester Bestandteil der Nahrung für Mensch und Tier. Noch heute gibt man „schwerfuttrigen“ Pferden gerne geschrotete Gerste als Zufutter.
Wenn die Früchte reif sind, neigt sich der Halm, dann bekommt ein Gerstenfeld ein melancholisches Aussehen. Heute verwenden wir Sommer- und Wintergerste. Erstere zum Brauen von Bier, und die Wintergerste wird vorwiegend als Futtergerste genutzt. In der Küche finden wir sie in Müslis, als Mehl, Graupen, Grütze, Flocken und im Brot verbacken.
Die Pflanze enthält Beta-Glucane, die für einen guten Cholesterinspiegel sorgen und die Zuckerwerte im Blut stabil halten, sowie viele Mineralien und Spurenelemente wie Phosphor, Magnesium, Kalium und verschiedene B- Vitamine. Auch die jungen Blätter gelten heute als „Superfood“, sie sind sehr bekömmlich für den Magen. Der Verzehr von Gerste in jedweder Form macht länger satt, fördert die Konzentration und wärmt im Winter.

Anwendungstipp
Kochen Sie sich im Winter einfach mal ein „Porridge“ aus Gerstenflocken. Alleine oder in Kombination mit Haferflocken. 2–3 Esslöffel Flocken in wenig Wasser und einer Prise Salz aufkochen, kurz quellen lassen. Nach Belieben einen Löffel Mandelmus und Honig hinzufügen. Fertig ist das Superfood.

Cornelia Titzman, Heilpraktikerin und Dozentin für Phytotherapie, Naturheilpraxis, Horst-Kohl-Straße 2, 12157 Berlin. Weitere Infos und Kurse: www.corneliatitzmann.de



 

Mit Heilpflanzen durch das Jahr 2020 – 01: Gerste als „Superfood“ ... von Cornelia Titzmann


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Die Gerste, „Hordeum vulgare“, ist ein Gras wie alle unsere Getreidesorten. Sie gehört zur Familie der Süßgräser, mit dem lustigen Namen Poaceae. Schon vor über 10.000 Jahren wurde sie domestiziert und kultiviert aus der wilden Sorte Hordeum spontaneum, im Gebiet des „fruchtbaren Halbmond“. Heute sagen wir dazu vorderer Orient. Schon bei Hildegard von Bingen war sie ein wichtiges Heilmittel zum Wärmen und Stärken. Im Mittelalter war sie, als Brei gegessen, ein fester Bestandteil der Nahrung für Mensch und Tier. Noch heute gibt man „schwerfuttrigen“ Pferden gerne geschrotete Gerste als Zufutter.
Wenn die Früchte reif sind, neigt sich der Halm, dann bekommt ein Gerstenfeld ein melancholisches Aussehen. Heute verwenden wir Sommer- und Wintergerste. Erstere zum Brauen von Bier, und die Wintergerste wird vorwiegend als Futtergerste genutzt. In der Küche finden wir sie in Müslis, als Mehl, Graupen, Grütze, Flocken und im Brot verbacken.
Die Pflanze enthält Beta-Glucane, die für einen guten Cholesterinspiegel sorgen und die Zuckerwerte im Blut stabil halten, sowie viele Mineralien und Spurenelemente wie Phosphor, Magnesium, Kalium und verschiedene B- Vitamine. Auch die jungen Blätter gelten heute als „Superfood“, sie sind sehr bekömmlich für den Magen. Der Verzehr von Gerste in jedweder Form macht länger satt, fördert die Konzentration und wärmt im Winter.

Anwendungstipp
Kochen Sie sich im Winter einfach mal ein „Porridge“ aus Gerstenflocken. Alleine oder in Kombination mit Haferflocken. 2–3 Esslöffel Flocken in wenig Wasser und einer Prise Salz aufkochen, kurz quellen lassen. Nach Belieben einen Löffel Mandelmus und Honig hinzufügen. Fertig ist das Superfood.

Cornelia Titzman, Heilpraktikerin und Dozentin für Phytotherapie, Naturheilpraxis, Horst-Kohl-Straße 2, 12157 Berlin. Weitere Infos und Kurse: www.corneliatitzmann.de