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Ausgabe März 2019
Beitragsreihe 2019 von Andreas Krüger Homöopathisches Heilmittel: Moor und Torf – Hilfe bei Strahlen


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H. Schäfer: Worum geht es heute?
Andreas Krüger: Ich möchte heute über einen Stoff sprechen, dessen Wichtigkeit im Bereich der Heilkunst aktuell zunimmt, im Hinblick auf technologische Entwicklungen, die unter Umständen auch körperliche Belastungen darstellen können. Es geht um Moor beziehungsweise Torf. In der Naturheilkunde ist das Moor schon lange bekannt und wird immer wieder angewendet: Man geht zum Beispiel in ein Moorbad, wenn man Gelenkschmerzen oder hormonelle Probleme hat, man macht Moorpackungen und Moorwickel, es gibt Moorsalben und flüssige Moorextrakte zum Einnehmen, um den Darm zu entgiften.

Wann haben Sie zum ersten Mal von diesen Mitteln erfahren?
Das erste Mal begegneten mir diese Mittel in der traurigen Zeit von Tschernobyl*1. Damals gab es eine große Verunsicherung in der Bevölkerung, und es wurde zum Teil auch fehlinformiert. Von der „Großen Strahlenwolke“, die über Berlin schwebte, wusste offiziell keiner etwas. Bevor ich zur Homöopathie kam, hatte ich mich mit anthroposophischer Medizin beschäftigt, denn die Gedanken Rudolf Steiners zum Menschsein und zur Medizin generell waren mir immer sehr nahe. Damals stießen wir auf Hinweise von Rudolf Steiner, die andeuteten, dass bei Strahlenbelastung das Moor eine für Menschen umhüllende, schützende, entgiftende und auch heilende Wirkung hat. Rudolf Steiner wusste ja noch nichts von Atomkraftwerken, aber er wusste, dass es Strahlenquellen und Radioaktivität gibt. Zwar hat er nicht die Explosion der ersten Atombombe erlebt, dennoch schaute er schon damals in die Zukunft, er war medial und er wusste, dass diese Themen auf die Menschheit zukommen. Er empfahl sogar Kleidung aus Torf herzustellen und die Wohnungen mit Torf abzudichten. Unter die Wiegendecke meiner Töchter, aus Dachsfell, haben wir damals eine dünne Torfschicht gelegt. Wir versuchten über den Torf und das Moor unsere Kinder zu schützen, indem wir sie in Moorextrakt badeten, sie mit einer Moor-Lotion einrieben und ihnen auch Solum*2 als Kügelchen gaben.

Heute teste ich bei meinen Patienten zuerst, ob Stör-energien eine Heilung verhindern. Es gibt viele Menschen, die zu Hause auf Erdstrahlen schlafen, was ebenso den Heilungsprozess behindert. Hier kann ein Geomant helfen, der die Stelle analysiert. Oder sie können wegen einem Funkmast, der in der Nähe ihres Heims aufgebaut wurde, nicht schlafen, oder auch, weil sie ständig ihr Handy nachts neben sich zu liegen haben. Wann immer man herausfindet, dass ungesunde Strahlen als Ursache für eine Krankheit infrage kommen, sollte man nicht nur an die bewährten homöopathischen Mittel wie Phosphor oder Arsen denken, sondern auch die Mittel Moor und Torf miteinbeziehen. Torf gibt es auch als C4-Kügelchen.

Was können Sie empfehlen, wenn man auf Strahlung empfindlich reagiert?
Man sollte die Wohnung durch einen Geomanten entstören lassen, und man sollte das Handy mit Entstörungszeichen versehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel homöopathische Zeichen. Man findet da einiges im Internet: „Heilen mit Zeichen“ oder „Heilen mit Symbolen“. Man kann auch mit Runen entstören. Das sind alles wichtige Außenfaktoren, aber der innere Mensch, der scheint das Moor oder den Torf zu brauchen.

Warum ist Ihnen dieses Thema jetzt so wichtig?
Demnächst wird im mobilen Internet die neue 5G-Frequenz*3 eingeführt. Meiner Meinung nach wird das Funknetz so stark, dass man dann wahrscheinlich sogar in einem tiefen Keller wunderbar telefonieren kann. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber ich kann nachvollziehen, dass viele Menschen glauben, dass uns dieses neue Netz viele neue Probleme machen wird. Ich habe ein einfaches Beispiel für die Schadwirkung von Handystrahlung: Meine Schwiegereltern wohnen auf einem Bauernhof mit dicken Mauern, und als ich vor 12 Jahren mein erstes Handy hatte, musste ich zum telefonieren entweder auf den Balkon gehen oder mich ins Auto setzen, um überhaupt Empfang zu bekommen. Dann kam das neue Netz und mit einmal hatte ich überall im Haus optimalen Handyempfang. Die neue 5G-Frequenz wird noch viel stärker sein, und man kann sich vorstellen, dass das Auswirkungen auf uns Menschen haben wird. Und darum ist es gut, wenn wir uns jetzt schon mit dem Thema Moor und Torf beschäftigen. Aufgrund der vielen kapitalistischen, ökonomischen Interessen werden wir die Einführung dieser Technik politisch nicht verhindern. Wir können natürlich kämpfen, aber gleichzeitig kann den Menschen geholfen werden, mit den genannten einfachen Mitteln vielleicht diese Belastung auszuhalten, ohne daran zu erkranken. Wir wissen, was Strahlen an psychischen Erkrankungen und an Krebs auslösen. Sobald dieses neue Funknetz eingeführt wird, rate ich, sich immer mal wieder testen zu lassen, ob diese neuen Strahlen irgendetwas im System des eigenen Körpers anstellen und krank machen. Prophylaktisch kann man 2- bis 3-mal in der Woche ein Bad aus Moorextrakt nehmen und dazu immer mal testen, ob man den Torf auch einnehmen sollte. Ich bin ja auch Leibarbeiter und arbeite besonders gerne im Wasser. Jetzt plane ich, mir hier in Berlin ein Moorbecken zu bauen, wo ich mit Menschen Leibarbeit im Moorwasser machen kann. Ich möchte Menschen die Möglichkeit geben, sich wenigstens ab und zu von diesen Strahlen zu reinigen und sich mit abgrenzender Energie aufzufüllen. Was wir bei all diesen Strahlen brauchen, sind stabile Grenzen. Wir bestehen aus unterschiedlichen Leibern und je stärker diese Leiber sind, umso widerstandsfähiger sind sie gegen negative Einflüsse, gegen negative Gedanken sowie gegen externe Strahlen. Mein erster Lehrer Mathias Dorcsi hat mal gesagt, dass Anpassungsfähigkeit ein großer Hinweis auf Gesundheit ist. Und wir werden uns auch an das neue Funknetz G5 irgendwie anpassen.

Fazit?
Ich glaube, dass das Moor und der Torf Möglichkeiten bieten, in dieser verstrahlten Welt zu überleben.


*1 Reaktorkatastrophe am 26. April 1986
*2 Präparat aus Moorextrakt zusammen mit Rosskastanie und dem homöopathischen Mittel Eqiusetum - dem Schachtelhalm. Solum wird zum Beispiel angeboten von der Firma Wala als Badezusatz oder als Kügelchen.
*3 5G steht für die fünfte Generation des Mobilfunknetzes, mit der eine Downloadgeschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde erreicht werden soll. Das wäre hundertmal schneller als mit einer LTE-Verbindung.



Andreas Krüger ist Heilpraktiker, Schulleiter und Dozent an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin für Prozessorientierte Homöopathie, Leibarbeit, Ikonographie & schamanische Heilkunst.Mehr über ihn unter: andreaskruegerberlin.de

Buchtipp:
Heiler und Heiler werden
Andreas Krüger / Haidrun Schäfer
Klappenbroschur, 144 Seiten
ISBN 978-3-922389-99-6, EUR 14,80
edition herzschlag im Simon+Leutner Verlag


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