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Ausgabe Februar 2019
Dein Körper ist dein bester Freund, nie dein Feind. Verstehe, was er dir sagen will ... von Robert Betz


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© andreaobzerova_AdobeStock

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Wie oft hast du dich bei deinem Körper schon einmal herzlich bedankt für alles, was er für dich tut? Dafür, dass er dir rund um die Uhr im besten Sinn dient, sozusagen drei Schichten à acht Stunden lang? Unser Körper ist ein Wunderwerk der Natur, eines der größten Geschenke, die wir in diesem Leben erhalten haben. Aber er hat keinen eigenen Willen und ist dennoch unser perfekter und treuester Diener. Er hört sehr genau hin auf das, was du über dich selbst, über dein Frau-Sein oder Mann-Sein, über ihn, den Körper, und über das Leben selbst denkst und entsprechend fühlst. Er nimmt deine Gedanken, Gefühle, Worte und Handlungsweisen über elektromagnetische Schwingung auf und muss entsprechend darauf reagieren.

Unser physischer Körper könnte allein gar nicht funktionieren, wäre da nicht ein zweiter, nicht-physischer, feinstofflicher Körper, in dem unsere mentalen und emotionalen Energien fließen und gespeichert werden. Unser physischer Körper nährt sich nicht nur über unsere Speisen und Getränke, sondern mindestens im selben Maße – eher jedoch noch mehr – an diesen nicht-physischen Energien. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“

Das Zentrum dieses feinstofflichen Körpers, der den materiellen Körper umhüllt und völlig durchdringt, ist das Herz mitten in unserer Brust, das kein Chirurg finden kann, das entweder offen oder bei den meisten mehr oder weniger verschlossen ist, seit wir in der Kindheit gelernt haben, uns selbst, das Leben und die ersten Mitmenschen abzulehnen und zu verurteilen. Zusammen mit diesem feinstofflichen Herzen, unserem energetischen Zentrum, besitzt unser Körper zahlreiche Energiezentren oder besser Energiespiralen, von denen bisher den meisten nur 7 als ‚Hauptchakren‘ bekannt sind. Durch diese Chakren empfangen wir ständig Energie aus Mutter Erde und dem Kosmos, so dass jeder Energiemangel oder chronische Erschöpfung völlig unnatürlich ist.

Wenn wir uns selbst ablehnen, nicht lieben und uns selbst nicht der erste Freund/die erste Freundin sind, dann erhält dieser Körper nicht nur weit weniger Energie, sondern er wird durch unsere ablehnenden, nicht von Liebe getragenen Gedanken und die häufigen Überforderungen sehr geschwächt. Er tut seine Arbeit, so gut er kann und hat enorme Selbsterhaltungs- und Selbstheilungskräfte. Aber irgendwann, meist zwischen 35 und 50 zeigt er deutliche Spuren in Form von Symptomen oder Krankheiten. Als erstes wünscht sich dein Körper, dass du ein großes JA zu dir selbst, zum Leben und zu ihm, dem Körper sagst. Er wünscht sich, dass wir ihn mit Freude ‚einwohnen‘ und in Dankbarkeit und Liebe zu uns und ihm stehen. Freude, Liebe und Dankbarkeit sind daher seine wichtigsten ‚Nährstoffe‘, die du ihm geben oder ihm vorenthalten kannst.

Unser Körper möchte uns stets etwas Wichtiges mitteilen, wenn er Schmerzen oder Beeinträchtigungen zeigt. Aber die meisten hören bisher nicht auf ihn, weil sie nicht lernten, seine Sprache zu verstehen. Was heute besonders auffällt, ist der dramatische Anstieg der Erschöpfungszustände von immer mehr Menschen. Obwohl wir weniger arbeiten als vor 50 Jahren, weit weniger Kinder bekommen und kaum noch schwere körperliche Arbeit verrichten, leiden immer mehr Menschen unter ‚Burnout‘. Wieso geschieht das?

Auch hier dürfen wir die beherrschende Rolle des Geistes über die Materie beachten. Der unbewusste Mensch hat sich mit seinen vielen ‚Ich muss‘, ‚Ich sollte‘, ‚Ich kann nicht‘ in eine immer bedrängendere Druck- und Stress-spirale manövriert, aus der er bisher keinen Ausweg findet. Durch seine eigenen unwahren und nie überprüften, sondern von anderen übernommenen Gedanken hat er einen inneren Druckmacher und Antreiber erschaffen, als dessen Sklave er sich fühlt und glaubt, er müsse weiter täglich sinnlos in einem Hamsterrad laufen.

Wir dürfen von dem Unsinn, den wir in unserem Leben treiben, zum Ur-Sinn unseres Lebens zurückfinden. Darum die Frage an dich: Weißt du wirklich, warum und wozu du am Morgen aufstehst?

Was wir jetzt, in dieser hochschwingenden Transformationszeit, wieder erinnern dürfen und werden: Wir sind nicht unser Körper, sondern wir haben einen Körper, um ihn zu genießen und auf freudvolle und liebevolle Weise zu behandeln. Wir sind von Natur aus ein geistiges Wesen, zurzeit für eine kurze Weile unserer ewigen Existenz in diesem Körper auf Mutter Erde. Wir kamen freiwillig hierher um der Erfahrung willen, das heißt um physische, mentale und vor allem emotionale Erfahrungen hier im Körper zu machen. Wir sind fühlende und mitfühlende Wesen. Und vor allem kamen wir auf die Erde, um hier die Liebe zu leben, die wir von Natur aus sind, in der Verbundenheit mit Mutter Erde und der irdischen Natur, mit unseren Mitmenschen und mit unserer göttlichen Quelle. Niemand wurde hierher strafversetzt, auch wenn das viele zu denken scheinen. Dieser unser physischer Körper gehört zur Erde und wird wieder zu ihr zurückkehren. Aber das, was wir wirklich sind – ein geistiges-göttliches Wesen mit Bewusstsein – wird ewig weiterleben und zu neuen Erfahrungsreisen aufbrechen.

Mit großer Dankbarkeit, mit Genuss und Freude dürfen wir all die vielen Geschenke unseres Körpers annehmen und genießen. Seien es die Geschenke unserer Sinne, des Sehens, Hörens, Tastens, Schmeckens und Riechens. Das Geschenk der Bewegung, des Gehens, Springens, Singens und Tanzens. Das Geschenk des Kochens und Essens in der Gemeinschaft. Das Geschenk der Sexualität. Das Geschenk des Gebens und Empfangens, das Lachen und das Weinen und vor allem das Fühlen so unterschiedlicher Emotionen.

Dieser Körper, der physische wie der feinstoffliche, ist ein System stetig fließender Energien. Unser Blut will fließen, unsere Lymphe, unser Atem und ebenso die elektromag-netischen Ströme unserer Meridiane. Genauso wichtig ist jedoch, dass unsere Liebe fließt, unsere Freude und all unsere Gefühle fließen. ‚E-motion‘ bedeutet, ‚Energie in Bewegung‘. Unterdrücken, verdrängen und lehnen wir unsere Emotionen jedoch ab, fehlt uns das Ja zum und die Freude am eigenen Leben, entstehen auf Dauer Krankheiten. Alle Druckkrankheiten, ob Migräne, Bluthochdruck oder Bandscheibenvorfall, entstehen dadurch, dass wir uns durch viele unwahre Gedanken unter Druck setzen und zugleich Energien (wie unsere Gefühle) unterdrücken. Wir schlucken unseren Ärger runter und sind chronisch ‚sauer‘, weil unsere Magensäure nicht dafür da ist, Ärger zu verbrennen. Magengeschwüre, Gallensteine, Migräne sind nur einige der Folgen unterdrückter Wut. Unsere Gelenke beeinträchtigen wir selbst in ihrer Beweglichkeit, weil wir uns geistig, in unserem Bewusstsein, nicht mehr weiterbewegen und entwickeln, sondern ängstlich, wütend, trotzig in unsinnigen und unstimmigen Lebenssituationen verharren, aushalten, anstatt uns weiterzubewegen. Unser Leben war und ist jedoch nicht als ‚Parkplatz‘ gedacht.


Robert Betz, Diplom-Psychologe, zählt zu den erfolgreichsten Lebenslehrern und Seminarleitern im deutschsprachigen Raum. Auf seinen Veranstaltungen begeistert er jährlich Tausende von Menschen. Seine Bücher gehören zu den Bestsellern der Lebenshilfe-Literatur.
Weitere Infos auf www.robert-betz.de

CD-Tipps:
Vortrags-CD von Robert Betz: Glücklich in einem gesunden Körper – ein Leben lang, Robert Betz Verlag, 20 Euro
Meditations-CD von Robert Betz: Deinen Körper durch Liebe heilen, Robert Betz Verlag, 20 Euro


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