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Die Glücksapotheke... Auszug aus dem Buch von Eike Harms


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© Valentina R._AdobeStock

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Wer wünscht sich das nicht, an einem Tiefpunkt im Leben wieder Glück zu empfinden. Eike Harms gibt in ihrem neuen Buch hilfreiche Anregungen, um eigene Lösungen für dein Leben zu erarbeiten.

Kapitel 38 - Kleine Schritte zum Glück:

Es genügt nicht, ein Buch zu lesen oder einen Meditationskurs zu besuchen. Dies ist mir erst vor kurzem wieder klargeworden. Ich hatte ein längeres vertrauliches Gespräch. In diesem Gespräch erzählte mir mein Gesprächspartner, dass er die von mir empfohlenen Bücher alle gelesen hätte. Das letzte Gespräch vor einigen Monaten mit mir hätte er auch beherzigt. Das sei ihm alles klar, aber dennoch komme er nicht weiter. Er habe immer noch Angstzustände. Er wisse zwar, was er machen müsse, aber er wüsste nicht, wie er beginnen solle. Im Gespräch mit ihm benutzte er immer wieder das Wort Aber. Somit hat er für alle guten Ratschläge ein Aber parat. Ich fragte ihn, ob er bereits eine Achtsamkeitsmeditation in der Praxis für dreißig Minuten durchgeführt hätte. Er sagte. „Das bringt doch nichts. Ich muss erst einmal meine Probleme in den Griff bekommen.“ Mach es dir nicht so kompliziert, wie mein Gesprächspartner damals. Es geht nicht darum, mit einer bestimmten Sache anzufangen. Es geht auch nicht darum, etwas Bestimmtes zu erlernen. Mach dich frei von diesen Zwängen! Benutze positive Sätze und lass das Aber weg! Das Aber ist eine Einschränkung und macht dich zum Opfer. Mein Gesprächspartner war das Opfer seiner eigenen Einwände geworden. Er erarbeitete sich viele Informationen nur, um sich dann mit viel Energie in die Opferrolle zu begeben und damit einen anderen Weg einzuschlagen, wie er eigentlich von Herzen wollte. Ich habe ihm daraufhin geraten, dass er sich für einen anderen Weg als den, den er mir beschrieben hat, entschieden hat. Seine Entscheidung war bereits gefallen. Das hat er zunächst nicht verstanden. Ich erklärte ihm, dass er sich bereits entschieden hat, den alten Weg weiterzugehen. Ich sagte ihm, dass er alle wichtigen Informationen in Form von Büchern vorliegen habe, er aber noch nicht bereit sei, den Weg zu gehen. Meine Empfehlung an dieser Stelle war es, das Aber weg zu lassen und kleine Schritte zu wählen.

Rezept: „Kleine Schritte zum Glück“
Betrachte die Änderung deines Lebens zu Glück, Liebe und Achtsamkeit nicht als ein Projekt. Betrachte es als das, was es ist: Glück, Liebe und Achtsamkeit.
Mach kleine Schritte in die für dich richtige Richtung! Beschäftige dich zunächst nur mit einer Angst! Beginn nur mit einer Meditation von fünfzehn Minuten! Nimm dir nur vor, fünfzehn Minuten zu sitzen und die Augen zu schließen! Wenn du das geschafft hast, betrachte dies als Erfolg! Der Weg ist das Ziel. Wie steinig du ihn machst, bleibt dir überlassen. Der Weg in ein neues Leben funktioniert nicht, wenn du die alten Werkzeuge dafür nimmst.

Daher lieber kleine Schritte mit kleinen Zielen. Ich besinne mich ja auch jeden Tag neu. Jeden Tag begebe ich mich wieder in die Achtsamkeit. Denk immer wieder an deine Seele in dir! Die Seele ist ohne Wertung. Es ist also unerheblich, ob du viel oder wenig meditierst. Es ist auch unerheblich, ob du heute oder morgen damit anfängst. Wenn jeder das tut, was sein Herz ihm sagt und den ersten Gedanken umsetzt, dann haben wir das Paradies auf Erden. Davon bin ich restlos überzeugt. Ich meine nicht, was deine Gedanken dir sagen. Es geht um den ursprünglichen ersten Gedanken. Die Seele kommt aus dem Licht des Universums. Sie besteht aus reiner Energie. Ich stelle mir (wie bereits an anderer Stelle beschrieben) die Seele wie einen brennenden Energieball vor, der in meiner Mitte ruht. Er ist schon immer dagewesen. Er wird – egal was ich tue – nicht weggehen. Er ist immer und ohne Zeit. Er ist einfach so wie er ist und er wird niemals werten. Genauso, wie das Universum nicht wertet. Es ist ein Zustand, der weder richtig noch falsch ist. Wie du deine Seele siehst, bleibt natürlich dir überlassen. Ich beschreibe hier nur meinen Weg zum Glück. Wichtig für dich ist, dass du an dich glaubst. Egal wie es in dir aussieht oder was du für deine Wahrheit ansiehst – schaffe dir deinen Glauben an dich selbst! Mach dir ein Idealbild von dir, welchem du selbst nacheifern kannst! Glaube an deinen Weg oder glaube (wie ich) an die Seele in dir! Der Glaube wird Berge versetzten. Und glaub mir, Glauben hat nichts mit Gott zu tun. Der Glaube ist, das Wissen darum, dass du überhaupt existierst und handelst. Wenn du daran nicht glauben kannst, wird es unmöglich, den Weg von Glück, Liebe und Achtsamkeit zu gehen. >> Finde das Bild von dir, an das du glauben kannst!

Buchauszug mit freundlicher Genehmigung des Verlags Windpferd.



Eike Harms: Die Glücks-Apotheke - Erprobte Rezepte für dein Leben voller Glück, Liebe und Achtsamkeit, Windpferd, 232 Seiten, 16,95 Euro, ISBN: 978-3-86410-191-5