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Ausgabe Januar 2018
Über das künstlich erzeugte Irresein. Von Ambarishah


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Du weißt, dass du den Programmierungen des künstlich erzeugten Irreseins ausgesetzt bist und weißt, dass du nichts dagegen tun kannst. Wie gehst du damit um? Die meisten Menschen ergeben sich und fügen sich diesem scheinbar ausweglosen Unterfangen. Nur wenige finden den Weg heraus, aus dem Gefangensein. Der Ausweg ist dennoch ganz einfach.

Der Begriff "Irresein"
Irresein ist ein veralteter, in der Umgangssprache gebräuchlicher Begriff für eine Psychose. Und eine Psychose ist eine Geisteskrankheit und tiefgreifende Störung der Psyche bzw. Persönlichkeit eines Menschen. Psychosen unterscheiden sich durch ihre Komplexität und durch Realitätsverlust und Wahnideen von Neurosen. Ursachen von Psychosen sind nach wie vor unklar. Bei allen Betroffenen ist eine drastisch erhöhte seelische Verletzlichkeit gegeben. Daneben werden Stoffwechselstörungen und Störungen auf der Ebene der Neurotransmitter als Auslöser oder zugrundeliegendes Leiden diskutiert. Hinzu kommt meist ein schwieriges soziales Umfeld. Wahrscheinlich spielen körperliche, seelische und soziale Störungen bei der Manifestation einer endogenen Psychose gleichzeitig eine Rolle.

Was fehlt?
Fällt dir an dieser Erklärung etwas auf? Richtig! Das Denken des Menschen wird nicht erwähnt. Entweder haben Wissenschaften das Denken als Ursache von Psychosen noch nicht erkannt - was für mich unerklärlich sein würde - oder es ist nicht gewollt, das Denken als eine Ursache fürs Irresein in den Fokus zu rücken. Gemeint ist das ständige Denken, falsch zu sein, die falschen Worte zu verwenden, dem falschen Glauben zu folgen, sich falsch anzuziehen, die falsche Frisur zu tragen, das Falsche zu essen, dem falschen Beruf nachzugehen, den falschen Partner geheiratet zu haben, der falschen Familie anzugehören und vieles andere mehr. Dazu fehlt immer auch etwas. Meist glauben Menschen, dass ihnen etwas fehlt. Sie wertschätzen sich nicht, weil, meist fehlt Geld, oft fehlt Wissen, nicht selten fehlen Vitamine und Abwehrstoffe. Sich ständig als falsch und zu gering zu betrachten muss zwangsläufig in die Selbstablehnung führen. Und das ist nie eine gute Idee.

Die Falle der Selbstablehnung
Was sich uns als wahr, überzeugend oder glaubhaft darstellt, übernehmen wir rasch in unser Wahrheitsgerüst. Wenn uns nur oft genug gesagt wird, dass wir hier und da falsch seien, werden wir diese Wahrheit irgendwann annehmen müssen. Es gibt kaum eine Chance dieser Übernahme zu entgehen, außer wegzugehen, also die Informationen nicht an sich heranzulassen. Ein plausibles Beispiel für Fremdbestimmung stellt die Hypnose dar. Menschen unter Hypnose müssen sich nach der Wahrheit verhalten, die ihnen eingepflanzt wird. Man kann dem Menschen eine Zwiebel geben und behaupten, es sei ein süßer Pfirsich. Der Hypnotisierte schmeckt dann tatsächlich den Pfirsich. Nur wenige wissen, dass unser Denken im Alltag auch genauso funktioniert. Wenn wir uns glauben machen, dass wir nicht liebenswert sind, pflanzen wir uns selbst die Annahme der Minderwertigkeit ein. In diesem Zustand kann es sogar unmöglich sein, Liebesbekundungen oder Komplimente anderer Menschen anzunehmen. Im Ergebnis dessen verhalten wir uns abweisend und bestätigen uns dadurch noch, wie schlecht wir sind. "Jemanden wie mich kann man nicht lieben." Dieses Denken kann nur deshalb so funktionieren, weil wir zumeist davon ausgehen, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein.
Ein Mensch, der glaubt, irgendwelche Energien oder Wesenheiten würden ihn angreifen oder ihm Lebensenergie abziehen wollen, lebt in der Annahme der Minderwertigkeit über sich selbst, nicht die Macht zu haben, sich eventueller Versuche erwehren zu können. Ein Mensch, der glaubt, andere Menschen seien schlauer und kompetenter, die richtigen Lebensmittel, Urlaubsorte, Mode, Autos, Wohnungen und vieles andere mehr zu finden, wird rasch dazu neigen, auch andere seiner Kompetenzen abzulehnen und somit sich selbst. Er wird dazu neigen, der Technik mehr zu vertrauen als sich selbst. Er wird dazu neigen, Suchmaschinen zu benutzen, um Fragen beantwortet zu bekommen, Er wird Geräte kaufen, die er ständig bei sich tragen kann. Er wird von Seminar zu Seminar laufen, aber nie die Antworten finden, die seiner Wahrheit entsprechen. Im Gegenteil. Das Irresein wird immer größer.

Der Ausweg ist ganz einfach
Das Lösungswort heißt "Deprogrammierung". Doch bevor wir die Deprogrammierung betrachten, dürfen wir uns noch anschauen, wie eigentlich die Programmierung gelaufen sein muss. Programmierungen erfolgen immer durch Wiederholungen. Ein Kult wäre dafür ein gutes Beispiel. Wer überhaupt nicht an die Wirkung von Kult-Ritualen glaubt, dennoch einmal einen Kult über eine Weile ausübt, wird rasch feststellen, dass ein Kult garantiert seine Wirkung hat. Er wirkt deshalb, da mit der Wiederholung der Handlung eine geistige Qualität erschaffen wird, die durch die Wiederholung immer mehr Präsenz erhält. Wenn andere Menschen demselben Kult nachgehen, vergrößert sich die künstlich erschaffene Wahrheit um die entsprechende Zahl derjenigen, die daran mitwirken. So ist es kein Wunder, dass die meisten Menschen in ihren eigenen okkulten Programmierungen gefangen sind. Sie sind dann nicht sie selbst, sondern von der Wahrheit ergriffen oder erfasst, die sie selbst ins Leben gerufen haben oder der sie ihre Aufmerksamkeit geben. So entstehen kollektive Wahrheiten, die es eigentlich gar nicht gibt.
Zu okkulten Programmierungen können wir all das zählen, was sich als eine Lehre darstellt, aber keinen realistischen Hintergrund mitbringt, sondern vielmehr nur eine Behauptung ist. Viele Menschen werden erschrocken aufblicken, wenn sie erfahren, dass auch die Lehren der Astrologie, die Lehren der Archetypen, die Lehren von Hölle und Himmel, Die Lehren von Engeln und Teufeln, die Lehren von einem strafenden Gott und viele andere okkulte Lehren die Menschen nur in die Irre führen. Es wird zum Beispiel behauptet, dass Menschen einen angeborenen Charakter hätten. Dabei sind es zumeist erworbene Kult-Handlungen, frühkindliche Programmierungen, bis hin zu unverarbeiteten traumatischen Erfahrungen und Blockaden, die uns so werden lassen haben, wie wir sind.

Der Lösungsweg kann wie folgt ausschauen
Die verdrängte Realität möchte hinter den Schleiern, also hinter den selbst erschaffenen Theaterkulissen gesehen werden. Wenn sich die verdrängte Realität zeigt, wird auch die Manipulation offenbar, wie es zur Programmierung gekommen war. Durch Aufdeckung (die Decke, den Schleier wegnehmen) wird kritisches Nachdenken ausgelöst. So erkennen Menschen von selbst, dass sie einen Bedarf nach Deprogrammierung haben. Sie erkennen, dass der von ihnen so idealisierte Kult in Wirklichkeit nur ein großer Betrug war. Mitunter ein Selbstbetrug. Mit dieser Erkenntnis schwindet das Zugehörigkeitsgefühl. Das Ideal macht einer kritischen Distanz Platz. So kann mit der richtigen therapeutischen Begleitung die lähmende Abhängigkeit aufgelöst werden. Es ist erforderlich, diese Abhängigkeit und Fremdsteuerung zu erkennen, um sie deprogrammieren zu können. Die Deprogrammierung ist somit eine Mehrphasen-Therapie. Zuerst dürfen wir erkennen, dass wir fremdgesteuert sind, dann dürfen wir die Schwere analysieren, um dann die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können.Wirkliche Heilung ist keine Träumerei. Sie ist das Arrangement mit dir selbst, den Weg in die Selbstheilung zu gehen. Probiere es aus. Es ist wirklich ganz einfach.

Ambarishah bietet Lebensberatung an und coacht in Angelegenheiten von Gesundheit, Recht, Selbstermächtigung und Ernährung. Er hat sich selbst aus einem Krebsleiden herausgeführt. Sein Credo: Selbstheilung ist die Versöhnung mit sich selbst + Die Ursache liegt im Denken! Insofern ist Heilung ein Prozess, der mit der Absicht beginnt, den Weg zu sich selbst zu gehen. Es gibt keine unheilbaren Erkrankungen. Alles sind Hinweise, die dich auf den rechten Pfad führen wollen.
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weitere Informationen: https://selbstheilung.me


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