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Ausgabe Januar 2014
Hüter der Schöpfung


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„Durch dich sprechen wir“: Mit diesem Satz aus dem Munde von Medizinmann Archie Fire Lame Deer wurde Stephan Götze vor etwa einem Vierteljahrhundert dazu bestimmt, die Botschaft der nordamerikanischen Lakota-Indianer in die Welt hinauszutragen. Diese Botschaft lautet schlicht: „Berichte, was du selbst erlebt hast, wie dieses Erleben dich verändert hat – und wie du und wir alle damit die Welt verändern können!“ Der Auftrag hat einen ernsten Hintergrund – denn über der gesamten Menschheit hängt ein Damoklesschwert. Rücksichtsloser Konsum, die gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen und die gedankenlose Verschmutzung unserer Umwelt sind eine reale Gefahr für unseren Planeten. Die Lakota-Indianer leben nicht von, sondern mit der Natur, fühlen sich im Einklang mit dem Universum und haben daraus eine tiefe Weisheit entwickelt; dafür ist dieses indianische Volk geradezu legendär. Doch diese Einsichten und Lebensweisen sind nicht eine ferne Legende, sie bestehen fort bis in die Gegenwart, werden gelebt und geteilt. Im Geiste von Crazy Horse, des letzten Häuptlings der Lakota, gibt dieses Volk bis heute die heiligen Rituale und auch die Ansprüche auf Kultur und Land seiner Ahnen nicht auf. Es steht noch immer in besonderer Weise mit der Natur und ihren Phänomenen in Verbindung. Seit 1988 pflegt Stephan Götze enge Verbindungen zu den Lakota-Indianern; so wurde er von dem Medizinmann Archie Fire Lame Deer in diverse Riten eingeweiht, vor allem in das Grundwissen der Lakota über den Kosmos und seine Wunder. Von Arvol Looking Horse, Träger des Friedenspreises der Vereinten Nationen, erhielt Dr. Götze im Jahr 2001 den Auftrag, das wertvolle Wissen der Indianer zu erklären.


Dr. Stephan Götze, Hüter der Schöpfung, Der indianische Weg zur Heilung der Erde und des Menschen, 281 S. Hardcover mit Schutzumschlag, Mankau Verlag, Nov. 2013, ISBN 978-3-86374-107-5


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