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Ausgabe Februar 2010
Film: Albert Schweitzer

Albert Schweitzer (1875-1965) zählt ohne Zweifel zu den im positiven Sinne bemerkenswertesten Persönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts. Er war ein als Philosoph, Theologe, Musiker und Arzt vielseitig gebildeter Mann, der es in seinem Leben zu zahlreichen Auszeichnungen wie dem Goethepreis der Stadt Frankfurt (1928), dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1951) sowie dem Friedensnobelpreis (1952) gebracht hat.

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In den ersten Jahren des Kalten Krieges ist Albert Schweitzer dank Lambarene, seinem berühmten Krankenhaus in Westafrika, und seiner Philosophie der Ehrfurcht vor dem Leben, die er in seinem Hospital verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt. Trotzdem sind die Details seines Schaffens heute kaum noch jemandem geläufig. Gavin Millars "Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika" will diesen Umstand ändern und thematisiert dazu vor allem zwei Aspekte aus dem Leben des großen Humanisten: seine Arbeit als "Urwaldarzt" und sein Engagement gegen Atomwaffen.

Während einer Reise durch die USA, auf der Albert Schweitzer zusammen mit seiner Frau Helene mit Konzerten und Vorträgen Spenden für Lambarene sammelt, wird er von Albert Einstein aufgefordert, sich gegen die drohende Gefahr der Atombombentests auszusprechen. Die Regierung der USA hält diese Tests für unabdingbar, um die technologische Vormachtstellung gegenüber der Sowjetunion wahren zu können. So wird in den Augen des US-Geheimdienstes jede Äußerung gegen "die Bombe" zu einem Angriff auf die westliche Welt. Ein Agent der CIA wird daher mit dem Auftrag versehen, Schweitzer mit seinem gesamten Lebenswerk in Misskredit zu bringen und ihn auf diese Weise mundtot zu machen.


Film: Albert Schweitzer, Darsteller: Jeroen Krabbé, Barbara Hershey, Judith Godrèche, Regie: Gavin Millar.


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