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Ausgabe September 2011
Film: Sommer in Orange

1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern Lili und Fabian gemeinsam mit ihrer WG aus Berlin in die bayrische Provinz. Urschrei-Therapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und andere spezielle Gewohnheiten.
Zu allem Überfluss beginnen die Sannyasins im Dorf ein Therapiezentrum aufzubauen und nun ist das ruhige Leben in Talbichl dahin. Das Misstrauen in der Dorfgemeinschaft gegenüber den "Fremdlingen" wächst unaufhaltsam und ausgerechnet Amritas Tochter Lili gerät zwischen die Fronten. Von ihren Mitschülern gemieden und ihrer Mutter alleingelassen, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie. Und so beginnt Lili ein Doppelleben. Beim Dorffest kommt es zum Eklat.

"Sommer in Orange" ist eine Kultur-Kommödie über eine Zeit, als Selbsterfahrung noch kein Mainstream und die bayrische Seele noch nicht lässig war. Das Drehbuch beruht auf Erinnerungen zweier Sannyas-Kinder. Vom Regisseur Marcus H. Rosenmüller gibt es auch den Film: Wer früher stirbt ist länger tot.



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