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Ausgabe September 2006
In Kontakt mit Naturgeistern

Anna Hoffmann hatte an den verschiedensten Stellen der Welt Begegnungen mit Naturgeistern. Im Sept. bietet sie Interessierten im Park Babelsberg die Möglichkeit, sich auf die Realität der Naturgeister einzustimmen.

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Naturgeister in der Stadt



Wer glaubt, Naturgeister gebe es nur in abgelegenen Landstrichen ohne Bebebauung und mit wenig Menschen wie eben in Island, Schottland, Norwegen oder Irland, der irrt. Naturgeister leben auch in Parks in der Großstadt, mitten unter den Menschen. Tanis Helliwell, hellsichtige Naturgeisterexpertin aus Kanada, hat im Kölner Stadtgarten, einem kleinen Park im Herzen der Stadt direkt an einer viel befahrenen Straße, Bekanntschaft gemacht mit einem Elfenvolk, das dort im Park lebt. Ihrer Erzählung nach sind die Elfen dort etwa einen Meter groß und sehen so aus, wie wir sie aus dem Herrn der Ringe kennen. Sie leben dort unter den sehr alten Bäumen, die den Park auszeichnen, in einer Dimension, die parallel zu der unseren existiert.



Von den Kölnern wird dieser Park geliebt, weil man auch ohne Kenntnis über das Elfenvolk spüren kann, dass in diesem Park eine besondere Atmosphäre herrscht. So klein er auch ist, wenn man in dem Park seine Runden dreht, fühlt man sich sehr schnell erholt und entspannt mit viel Abstand zu der geschäftigen Großstadtwelt um einen herum. Selber der Autolärm blendet sich wie von selbst aus. Zudem lebt in dem Park eine kleine Gruppe wilder grüner Papageien, der auf wundersame Weise auch der kälteste Winter nichts anhaben kann.



Naturgeister beleben die Natur und sorgen für Vitalenergie. Genau das ist überall dort spürbar, wo Naturgeister leben: Die Natur an einem solchen Ort wirkt auf den Menschen inspirierend, vitalisierend und lässt Sorgen und Kümmernisse vergessen. Naturgeister lieben Lachen, Freude und Leichtigkeit, sie leben in der Gegenwart und machen sich nicht wie die Menschen das Leben schwer, in dem sie in ihren Gedanken auf die Vergangenheit oder Zukunft ausgerichtet sind und die Schönheit des Moments übersehen.




Tanis Helliwell im Kölner Stadtgarten




Darum ist es auch für Kinder sehr viel leichter, Naturgeister wahrzunehmen als für die meisten Erwachsenen. Naturgeister fühlen sich von Menschen angezogen, die ihrem Naturell entsprechen, die sich ihre innere Kindlichkeit bewahrt haben und bei allem Verantwortungsbewusstsein auch noch von Herzen lachen und lustig sein können. Spiele, dramatisches Theater, Singen und Tanzen, Poesie und Musik sind ganz nach dem Geschmack der Naturgeister. Menschen, die für die Existenz der Naturgeister offen sind, werden oft von ihnen mit kreativen Ideen inspiriert. Wie viele gute Ideen sind schon auf einem Spaziergang entstanden?




Naturgeister wahrnehmen



Wer jedoch hofft, Naturgeister mit seinen normalen Augen sehen zu können, wird in der Regel enttäuscht. Da Naturgeister in einer Dimension leben, die eine andere Schwingung hat als unsere Realität und auch anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, ist es nur sehr selten möglich, Naturwesen mit seinen normalen Augen wahrnehmen zu können. Es ist wie mit den Speichen eines Rades, wenn das Rad stillsteht, können wir die Speichen sehen, wenn das Rad sich dreht, werden die Speichen durch die schnellere Bewegung für uns unsichtbar. So bleiben auch die Naturgeister für uns unsichtbar, wenn nicht durch besonderes Bemühen von unserer Seite und von Seiten der Naturgeister ein "realer" Kontakt möglich gemacht wird.


Das geschieht von Seiten der Naturgeister in der Regel nicht ohne guten Grund, Naturgeister suchen sich die Menschen aus, denen sie sich zeigen wollen. Ein berühmtes Beispiel dafür ist der Kontakt zwischen den Naturgeistern und dem schottischen Forscher und Gelehrten Robert Ogilvie Crombie, genannt Roc. Roc machte im März 1966 in den königlichen Botanischen Gärten von Edinburgh Bekanntschaft mit einem Faun namens Kurmos, der dort im Garten lebte. Die Aufgabe des Fauns war es, den Bäumen beim Wachsen zu helfen. Direkt vor dem Kontakt war Roc in einem Zustand erhöhten Bewusstseins, er verspürte eine große Liebe zur Natur und fühlte eine intensive, heitere Ruhe in sich. Ihn durchströmte eine ungeheure Klarheit, er war hellwach und voller Energie.

Der Faum Kurmos übermittelte ihm, dass die Naturgeister das Interesse am Menschen verloren haben, seit sie fühlen mussten, dass sie weder willkommen sind noch dass jemand an sie glaubt. Kurmos Meinung nach sind die Menschen dumm, wenn sie denken, sie könnten ohne die Naturgeister auskommen, weil die Naturgeister für die Lebenskraft und Vitalität der Natur sorgen und der Mensch ein Teil der Natur ist. Ohne die Arbeit der Naturgeister verliert auch der Mensch an Vitalität und Lebenskraft.


Natürlich kann man sich fragen, ob Roc sich seine Begegnung mit dem Faun nicht einfach nur eingebildet hat. Das wäre sicher eine Möglichkeit, doch zeichnen sich echte Begegnungen mit Naturgeister dadurch aus, dass sie uns im Innersten in einer Art und Weise berühren, die wir uns nicht durch Einbildung und Phantasie herbeizaubern können.
Es ist ein nachhaltiges Erlebnis, so wie uns das Treffen mit einem besonderen Menschen lebendig in der Erinnerung bleibt.


Wahrnehmung bedeutet, zu erspüren, was "wahr" ist. Die feinstoffliche Realität ist das, was echt ist. Wenn wir unsere Wahrnehmung schulen, sind wir in der Lage, mehr zu erkennen, was wahr ist und unterliegen weniger den Täuschungen durch unsere äußeren Sinne, die die Realität meist gemäß unserer Vorstellungen selektiert. Sprich, wir hören und sehen nur, was wir auch hören und sehen wollen. Innere Wahrnehmung hat damit zu tun, dass wir über unsere inneren Sinne das aufnehmen, was wirklich da ist, unabhängig von unseren Vorstellungen und Überzeugungen.


Die Bereitschaft, sich so der Wirklichkeit der Welt zu stellen, ist die viel gerühmte Offenheit. Wir sind buchstäblich mit unserem feinstofflichen Sinnen offen (= bereit),
die Welt wahrzunehmen. Das ermöglicht uns dann auch den Zugang zu bislang verschlossene Winkeln unserer Welt, wie z.B. dem Naturgeisterreich. Und genau diese Bereitschaft zur Offenheit hat es Roc zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung seiner feinstofflichen Wahrnehmung ermöglicht, Kurmos zu sehen und zu verstehen. Für Roc war die Begegnung mit Kurmos ein Wendepunkt in seinem Leben, denn er begann, sein Wissen und seine Möglichkeiten zum Kontakt mit Naturgeistern in das Findhornprojekt einzubringen.


Bereits einen Monat später macht Roc Bekanntschaft mit Pan, dem Gott des Elementarreichs, für den Roc viel Ehrfurcht und Liebe empfindet. Er trifft ihn in einer relativ unspektakulären Gegend, in den Meadows, einem ausgedehnten Grüngürtel südlich des Edinburgher Schlosses. Pan übermittelte ihm:" Ich bin der Diener des allmächtigen Gottes. Ich und meine Untertanen sind bereit, dem Menschen zu Hilfe zu kommen - trotz der Art, wie er uns behandelt und die Natur missbraucht - wenn er wieder an uns glaubt und uns um unsere Hilfe bittet."


Welche Wunder dann möglich sind, wenn Menschen wirklich an Naturgeister glauben und sie um ihre Unterstützung bitten, hat der Findhorngarten in den nächsten Jahren dann überdeutlich demonstriert.






Der Findhorngarten


In der Findhornbucht im Norden Schottlands hatten Eileen Caddy und ihr Mann Peter Caddy mit ihren drei Söhnen sowie ihre Freundin Dorothy McLean aus der Not heraus einen Garten angelegt. Die Umgebung bot die denkbar schlechtesten Voraussetzungen für einen Gemüsegarten: Der Boden bestand aus Sanddünen, in denen nur Stechginster und Seegras wuchs, unter der Oberfläche häuften sich große Kieselsteine und das raue Wetter mit beständigem Wind tat ein übriges.

Dennoch entwickelte sich innerhalb weniger Jahre aus dem öden Stück Land ein mustergültiger und überwältigend schöner Garten mit einer Pflanzenpracht, die Gartenexperten aus dem ganzen Land in Staunen versetzten. Tropische Pflanzenarten gediehen, Gemüse wuchs in ungekanntem Umfang und Ausmaß, der Geschmack der Früchte war exzellent und Setzlinge aus dem Findhorngarten waren wegen ihrer außerordentlichen Kraft und Vitalität heiß begehrt. Bodenexperten und Gartenarchitekten,
die den Garten untersuchten, waren verblüfft und konnten innerhalb der bekannten Methoden der organischen Landwirtschaft keine Erklärung dafür finden.


Sicher, der Boden war von der Gruppe von den Kieselsteinen gesäubert und mit Mengen von Kompost und Pferdemist angereichert worden, doch das allein konnte nicht der Grund sein für das erstaunliche Wachstum in diesem Garten, der immer mehr Besucher aus ganz England anzog. Die einzige Erklärung, die die Caddys anzubieten hatten, war ihre bewusste Zusammenarbeit mit den Naturgeistern, insbesondere mit den Pflanzendevas.


"Wir können uns die Devas als engelhafte Wesen vorstellen. Sie scheinen das archetypische Muster jeder Pflanzenspezies zu entwerfen und die Energien herunterzuschicken, die für die Manifestation auf der Erde erforderlich sind.


Die Naturgeister wiederum können wir uns als Baumeister denken. Sie bilden und bauen gemäß dem archetypischen Plan das auf, was man als ätherisches Gegenstück oder den Ätherkörper der Pflanze nennen könnte - aus den Energien, die von den Devas herunter gesandt wurden. Diese Energie können wir Lebenskraft nennen. "

Robert Ogilvie Crombie in "Der Zauber von Findhorn"


Dorothy McLean, die Mitbegründerin von Findhorn, hat in einem Gespräch in Findhorn im Mai 2004 betont, dass es für Menschen, die mit ihrem göttlichen Kern in Verbindung stehen, überall auf der Erde möglich ist, zu wiederholen, was im Findhorngarten geschehen ist. Die Naturgeister wiesen sie immer wieder darauf hin, dass wir Menschen unsere Fähigkeiten nicht genügend nutzen. Wenn wir es jedoch tun und uns öffnen, können wir mit ihnen zusammenarbeiten und die Natur heilen helfen.




Zusammenarbeit von Menschen und Naturgeistern


Eine Form der Zusammenarbeit mit Naturgeistern hat mittlerweile längst in unserem Alltag Einzug gehalten, ohne dass wir uns dessen in der Regel bewusst wären:
Die Methoden zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft, die von Rudolf Steiner entwickelt wurden, stellen ein Teamwork von Menschen, Naturgeistern und Devas dar. Das einzige Buch, das Dorothy MacLean von ihrer inneren Führung für die Zusammenarbeit mit den Devas zum Lesen ans Herz gelegt wurde, war der "Landwirtschaftliche Kurs" von Rudolf Steiner.


"Wenn sich die Naturgeister zurückziehen, wachsen die Pflanzen nicht gut, sie werden steril, können nur unter idealen Bedingungen wachsen und werden in großem Stil von Schädlingen heimgesucht, gegen die sie keine Widerstandskraft mehr haben. Die Energie, die die Naturgeister in die Pflanzen kanalisieren, ist eine vitale Energie, notwendig für das Leben. Wenn diese Energie langsam von den Pflanzen schwindet, weil die Naturgeister sich immer mehr zurückziehen, bekommt auch der Mensch immer weniger. Wenn es keine harmonische Zusammenarbeit gibt zwischen Menschen und Pflanzen, vernichtet der Mensch sich selbst." Robert Ogilvie Crombie in "Der Zauber von Findhorn"


Jeder, der sich einmal längere Zeit überwiegend von frischen Produkten aus biologischem Anbau ernährt hat, wird bestätigen können, dass es dadurch einen deutlichen Zuwachs an Vitalität und Lebenskraft zu verzeichnen gibt.


Auch die Wasserheilungen, wie sie Masaru Emoto in seinem Buch "Die Botschaft des Wassers" beschrieben hat, sind ein deutliches Beispiel für die Heilkraft, die in der Zusammenarbeit von Menschen, Naturgeistern und Devas liegt. Angeregt durch die Forschungen des amerikanischen Biotechnologen Dr. Lee H. Lorenzen, hat Masaru Emoto in langjährigen Forschungen nachgewiesen, dass Wasser über eine Bioresonanz verfügt. Es ist demnach imstande, menschliche Gedanken oder Tätigkeiten zu reflektieren, und kann seinen eigenen Zustand entsprechend verändern. Das wird durch ein Verfahren der Kristallisation sichtbar und erfahrbar gemacht. Aus einer schlammfarbenen unförmigen gefrorene Wasserprobe vom See am Fujiwara Damm in Japan wurde ein strahlendes Hexagon, nachdem Kato Hoki, der höchste Priester des Jyuhouin Tempels, eine Stunde neben dem Damm gebetet hatte.




Island


Wir sind mit Magnus Skarpedinsson, dem Leiter der Elfenschule "Àlfaskólinn" auf Island, in der Hauptstadt Reykjavik unterwegs. Er zeigt uns den berühmten Grásteinn, einen großen Felsen neben der Stadtautobahn von Reykjavik. 1971, als die Straße gebaut wurde, kam es an dieser Stelle immer wieder zu großen Problemen. Arbeiter wurden krank, Maschinen gingen ohne ersichtlichen Grund kaputt, der Bau der Straße kam nicht voran. Die Baufirma war irgendwann mit ihrem Latein am Ende und fragte sich, ob die geplante Sprengung der beiden großen Felsen, die jetzt noch mitten auf der unfertigen Straße standen, etwas damit zu tun haben könnte. Laut einer Umfrage glauben 54 % der Isländer an Naturgeister, auch wenn sie es nicht immer zugeben. So wurde inoffiziell ein Medium gebeten, Kontakt mit den Naturgeistern aufzunehmen. Es stellte sich heraus, dass die Steine ein energetisches Tor zur Welt des "Unsichtbares Volkes" bilden, einer bestimmten Gruppe von Naturgeistern auf Island. Also wurden die Steine mit allem Respekt an einen sicheren Ort neben der Straße umplatziert und nicht gesprengt. Die Probleme beim Bau der Straße hörten damit schlagartig auf.


Nicht weit vom Büro der Elfenschule in einem Industriegebiet von Reykjavik liegt hinter einigen unscheinbaren Bürogebäuden ein größerer Stein in einem kleinen Wiesenstück. Ein Schild daneben verkündet, dass dieser Platz offiziell von der Stadt Reykjavik geschützt wird. 1941 fand hier der große Hühnerstreik statt: Nachdem der Besitzer der Hühnerfarm entschieden hatte, diesen Stein zu sprengen, hörten 800 Hennen auf, Eier zu legen. Nach zwei Wochen war die Eierproduktion von vorher 550 Eiern pro Tag auf Null. Die Farmer standen vor einem Rätsel. Nachdem auch nach Wochen keine Lösung in Sicht war und die Hennen einfach keine Eier mehr legten, meinte ein Freund, die Ursache wäre vielleicht der Stein. Da nichts anderes gewirkt hatte, beschlossen die Besitzer, es einfach auszuprobieren und beschlossen, den Stein nicht zu sprengen. Direkt danach fingen die Hennen wieder an, Eier zu legen.
Auch dieser Stein bildet einen Eingang zur Welt der "Hidden People", des unsichtbaren Volks: Hühner und Naturwesen haben zusammengearbeitet.


Dritter Schauplatz, ein Neubaugebiet auf einem Hügel, der bezeichnenderweise Elfenhügel heißt. Auch die neue Straße hier wurde so genannt. In der Mitte des Hügels befinden sich mehrere große Steine, hier soll auch wieder ein Eingang in das Reich der Naturwesen sein. Magnus Skarpedinsson erzählt, dass es in diesem Teil der Straße immer wieder zu Problemen mit den unterirdischen Leitungen gekommen ist. Die Baufirma wusste irgendwann nicht mehr weiter und ließ Infrarotaufnahmen von der ganzen Straße anfertigen. Alle Aufnahmen wurden hervorragend, bis auf die, die entlang der Steine gemacht wurden. Auf diesen Aufnahmen war nichts zu sehen, auch mehrfache Wiederholungen brachten kein Ergebnis, die Aufnahmen blieben schwarz. Magnus ist davon überzeugt, dass die Naturgeister sich im infraroten Schwingungsbereich aufhalten, und deshalb die Aufnahmen nichts geworden sind.
Das würde für ihn auch erklären, warum Tiere Naturgeister sehen können, Menschen aber nicht.


Wir sind am nächsten Tag in Hafnarfjördur, einem Vorort von Reykjavik. Hier wurde die berühmte Elfenkarte von Island erstellt, allerdings nicht, wie immer wieder behauptet wird, um keine Straßen im Gebiet der Elfen zu bauen, sondern um den Tourismus anzukurbeln. Erla Stefansdottir, die die Karte gezeichnet hat, ist zwar hellsichtig und in Island sehr berühmt für ihre Fähigkeiten, doch der Tourismuschef ist ein guter Freund von ihr, und da Hafnarfjördur so dicht an der Hauptstadt Reykjavik liegt, sollte etwas her, dass die Touristen nach Hafnarfjördur lockt. Und so gibt es ein Restaurant, das ein Elfenmenü anbietet, eine Joggingstrecke "für den Energieanstieg für spirituelle Jogger", finanziert vom örtlichen Stromerzeuger, und eben die Elfenkarte, die Plätze mit Naturgeistern innerhalb von Hafnarfjördu zeigt.


Die Isländer verstehen unter Elfen nicht das, was wir in Deutschland darunter verstehen, sie nehmen das Wort als Sammelbegriff für Naturgeister überhaupt. Elfen im klassischen Sinne gibt es auf Island auch kaum, denn Island besteht zum größten Teil aus Gestein und Lavafeldern. Bäume oder gar Blumen sind selten. Deshalb sind hier in der Regel auch Trolle, Gnome, Zwerge oder eben das "Unsichtbare Volk" anzutreffen. Ich will von Erla wissen, wie es denn aussieht, das unsichtbare Volk. Sie verweist auf die Hobbits im "Herrn der Ringe". Tolkien hatte ein isländisches Stubenmädchen, die ihm viel von der isländischen Mystik erzählt hat. Er hat sich auch sehr für die Edda, die isländischen Sagen, begeistern können, und viel davon ist in seinen Herrn der Ringe eingeflossen.


Der Stadtpark von Hafnarfjördu, das eher ein Dorf als eine Stadt ist, ist auf einem alten Lavafeld gewachsen. Die Vegetation hier unterscheidet sich deutlich von der sonst üblichen Natur auf Island, es gibt Birken, Blumen, Sträucher und frisches Gras.
Überall sind kleine runde Erdhöhlen zu erkennen, die wirklich sehr so aussehen wie die Hobbitbehausungen in dem Film. Erla sagt, hier hätte sie schon öfter Hobbits gesehen, die würde hier wohnen. Wenn man die Umgebung sieht, scheint das sehr wahrscheinlich zu sein.


Ich selbst habe meine eindringlichsten Erlebnisse mit Naturgeistern aber nicht in der Stadt, sondern in der weiten, unberührten Natur von Island. Island gehört den Naturwesen, nicht den Menschen, das merkt man mit jedem Kilometer, den man sich von Reykjavik entfernt, mehr. In den Nationalparks gibt es das, was uns hier unwirklich erscheint: Gysire zum Anfassen, qualmende Vulkane neben der Autobahn, Wasserfälle in allen Größen, Gletscher und Eisberge, und Flüsse, die sich jedes Jahr einen neuen Weg durchs Land bahnen. Die Elemente sind in ihrer Kraft, die Menschen müssen sich anpassen. Die Ringstraße rund um die Insel wird jedes Frühjahr neu gemacht, Straßen ins riesige Landesinnere gibt es nicht. Wenn man die Füße auf den Boden setzt, ist die Erde meist nicht eben, sondern aufgeworfen, wellig und wackelig. Es fällt sehr leicht, sich in dieser Umgebung auf die Naturgeisterreiche einzustimmen und mit ihnen Kontakt aufzunehmen.


Von besonderer Intensität ist die Halbinsel um den mystischen Gletscherberg Snaefellsjökull, dem eine Verbindung zu Atlantis nachgesagt wird. Eine Leyline führt von der Spitze der Großen Pyramide über Iona, der kleinen heiligen Insel vor Schottland, über Asfjall, einen alten heiligen Platz in Island aus heidnischer Zeit bis hin zum Snaefellsjökull. Jules Verne hat in seinem Buch "Reise ins Innere der Erde" den Snaefellsjökull als Eingang in der Erde gewählt. In der Umgebung des Gletschers liegt eine von Steinen eingegrenzte Wiese, die als Platz für Zwerge, Gnome und Trolle bekannt ist. Als wir hier in Begleitung der isländischen Mystikerin Gudrun Bergmann einen Rundgang machen, landen 7 Raben in direkter Nähe, was nach den Angaben von Gudrun, die hier wohnt, mehr als außergewöhnlich ist. Raben gelten als die Boten der Götter, aber sie stellen auch eine Verbindung zu den Naturreichen her.




Der Park Babelsberg


Ich habe an verschiedensten Stellen der Welt Begegnungen mit Naturgeistern gehabt, in England, in den Niederlanden, in Brasilien, auf Island, im österreichischen Waldviertel, im bayerischen Wald, auf Gomera, in Andalusien. Ich habe die Kontakte mit den Naturgeistern stets als große Bereicherung erlebt, besondere Momente mit einer außergewöhnlichen Intensität, die viel Freude, Inspiration und Begeisterung fürs Leben in mir zurückgelassen haben.


Naturgeister gibt es auf der ganzen Welt, aber es gibt eindeutig Orte, an denen sie leichter wahrzunehmen sind als an anderen. Dazu gehören u.a. Limburg in den Niederlanden, Glastonbury in England, Orte in Irland, Island, Neuseeland, die skandinavischen Länder, aber ganz sicher auch der Babelsberger Park in Potsdam. Der Park Babelsberg ist ein wunderbarer Ort voller Naturgeister und besonderer geomantischer Kräfte. Fürst Pückler-Muskau, der den Park mit angelegt hat, verfügte über eine außergewöhnliche Verbindung zum Naturreich, was es ihm u.a. ermöglichte, eine Kutsche mit weißen Hirschen durch Berlin zu fahren.
In diesem Park habe ich das erste Mal einen Naturgeist sehen dürfen, es war ein alter und weiser Faun, der mir eine Botschaft von den Naturreichen übermitteln wollte. Die Begegnung war für mich völlig überraschend, und ich dachte im ersten Moment, ein Mensch wäre an mich herangetreten, doch dann machte mich das Aussehen und die geringe Größe des Mannes stutzig. Ich habe den Faun unter einem besonderen Baum gesehen, der nach dem Geomanten Dr. Gregor Arzt das Kronenchakra des Parks markiert, was ich erst später erfahren habe. Dieser Faun sprach für eine ganze Gruppe von Naturwesen, und er kam mit einer Bitte, die ihm sehr am Herzen lag. Das erste mal, dass ich einen Naturgeist nicht lachend und fröhlich wahrgenommen habe, sondern ernst und traurig.


Es ging ihm um das Aussterben der Bäume und großen Wälder, das weltweit immer mehr zunimmt, weil der Mensch der Natur immer weniger Bedeutung beimisst. Das ist nicht neu, aber es hat sich daran auch nichts geändert, seit uns die Problematik bewusst geworden ist. Alte und hohe Bäume sind aber nicht für die Menschen, sondern auch für die Naturgeister von größter Bedeutung, denn sie sind Kanäle für die kosmischen Energien. Die Heilkundigen unserer Vorfahren, die Druiden, waren der Überzeugung, dass von allen Pflanzen besonders Bäume und Menschen untrennbar miteinander verwoben sind.






"Bäume leiten kosmische Kräfte. Die Linde repräsentiert die Kraft der Venus, die Eiche diejenige von Mars und Jupiter und die Birke diejenige von Merkur. Die Wechselwirkung zwischen Sternen, Baumgeistern und Menschen war in alten Zeiten sehr stark. Heilige Handlungen in einem Waldtempel gewinnen durch das gemeinsame Wirken erheblich an Kraft." Mellie Uyldert, "Die verborgenen Kräfte der Pflanzen"



Es ist mir ein Anliegen zu betonen, dass uns Menschen sehr viel mehr möglich ist, als wir oft für möglich halten, wenn wir bereit sind, mit den anderen Reichen auf diesem Planeten zusammenzuarbeiten. Es braucht dafür nicht viel, wir müssen nicht unser Leben auf den Kopf stellen. Für den Anfang reicht es, wieder bewusster mit dem umzugehen, was uns umgibt und was wir allzu oft für selbstverständlich halten.


Wir können nach innen gehen und unsere Energie und Aufmerksamkeit für das zur Verfügung stellen, was uns am Herzen liegt. Energie folgt den Gedanken, die Quantenphysik hat uns das in der letzten Zeit oft genug vor Augen geführt. Dankbarkeit für das, was da ist, Augen für die Schönheit der Welt, ein tiefer Atemzug, der uns mit dem Bewusstsein in die Gegenwart holt, ein Lächeln für einen anderen Menschen oder regelmäßige, bewusste Kontakte mit der Natur sind kleine Schritte, die jedem möglich sind.



"Wenn jemand unter ihnen auch nur eine Minute am Tag dafür geben möchte, die Sache des Friedens zu fördern, dann stellen sie sich nicht vor, dass ihr kleines unerfahrenes Denken sich auf einen einsamen Kampf gegen die Macht der rücksichtslosen Kriegstreiber einlassen wird. Wissen sie vielmehr: Sobald sie in die Stille gehen, und sei es auch nur für kurze Zeit, versammeln sich Elfen und Angehörige der anderen Evolutionen um sie und tragen das ihre dazu bei, dass ihre einzelnen Gedanken in eine echte Kraft zum Guten verwandelt werden."




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