|
Jahr: Artikel der Ausgabe Mai 2011
|

|
Der Schatten-Effekt, von Debbie Ford Alles menschliche Ringen dreht sich im Kern um den Zwiespalt zwischen dem, was wir sind, und dem, was wir sein möchten. Unsere Erfahrung ist zutiefst von Dualität bestimmt. In jedem von uns sind zugleich Leben und Tod, Gut und Böse, Hoffnung und Resignation vorhanden, und sie wirken in alle Bereiche unseres Daseins hinein. Wenn wir Mut besitzen, dann eben deshalb, weil wir auch die Furcht kennen, und wenn wir Aufrichtigkeit zu erkennen vermögen, dann weil wir auch Falschheit erlebt haben. Dennoch wollen viele nichts von unserer zutiefst dualistischen Natur wissen.
[ mehr lesen ... ] |
|

|
|
|

|
Klarheit, Mut und Selbstliebe, ein Beitrag von Stefan Wolfers Was braucht es zum Glück? Klarheit darüber, was ich wirklich will und den Mut, dieser Klarheit Konsequenzen folgen zu lassen – das ist das größte Geschenk, das ich der Welt machen kann - eben mein authentischer Beitrag. Ich bin nicht der Statist, dem das Leben widerfährt. Ich bin der Held meiner Lebensreise. Es braucht Heldentum, ein Schwert und eine klare Wahl, weil es diese Trägheit in uns gibt. Machen wir nur auf "go with the flow" sitzt meist eben nicht unser höheres Selbst, sondern unsere Konditionierung hinterm Steuer. Und die hält unser Leben für immer in den alten Gleisen. Gibt es einen einzigen wirklich guten Grund, mich selbst nicht zu lieben? Selbstliebe ist mein Geburtsrecht. Doch was, wenn dieses Wissen nicht bis in meine Erfahrung hineinreicht und es mir nicht gelingen will, dieses Wesen hier lieb zu haben? Die spannende Frage ist: Kann ich Selbstliebe kultivieren? Und geht das auch, wenn ich mich als wenig selbstbewusst erlebe? Und wenn ja – wie? Ich liebe das Leben zutiefst. Für mich ist es eine Einladung zum schöpferischen Abenteuer. Und ich glaube an böse Geister. Nicht irgendwo da draußen, sondern hier bei uns. Warum sind wir gemein zu denen, die wir lieben? Warum setzten wir nicht um, was wir als wahr erkannt haben?
[ mehr lesen ... ] |
|

|
|
|

|
Meine Depressionen, Manfred Reher über seinen Heilungsweg Im Jahr 1996 erhielt ich von meinem Hausarzt die Diagnose: Depressionen. Er gab mir Medikamente(Anti-Depressiva) mit, die ich nach reiflicher Überlegung 2 Tage später ungeöffnet zurück brachte, sinngemäß mit den Worten: "Wissen Sie, ich war in meinem Leben immer der Sunny-Boy; jetzt bin ich froh, endlich einmal meine Trauer spüren zu können, die ich mir bislang nie zugestanden habe, da ich immer der Stärkere sein musste". Meine Mutter, Schwester und mein Bruder waren psychisch krank, mein Vater war vom Krieg gezeichnet, er war das, was ein "abwesender Vater" genannt wird – ich wurde Sozialarbeiter. "Ich werde eine psychosomatische Kur machen, und mir ansehen, was mir die Depressionen zeigen wollen, und was mich so hat werden lassen".
[ mehr lesen ... ] |
|

|
|
|

|
|
|

|
|
|

|
Achtsamkeit, Ein Training für Menschen mit Depressionserfahrung, vonLothar Schwalm Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass in Deutschland derzeit etwa vier Millionen Menschen von der Diagnose Depression betroffen sind und über 10 Millionen Menschen bis zum 65. Lebensjahr an einer Depression erkranken. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich sehr hoch, da viele Depressionen nicht erkannt werden oder weil Menschen in einer Depression sich oft scheuen, nach Hilfe zu suchen. Eine Depression kann in der Regel gut behandelt werden, ein Fakt, der leider noch immer zu wenig bekannt ist. Mit Hilfe von Medikamenten, Psychotherapie, physikalischer und naturheilkundlicher Behandlung (z.B. Homöopathie) können Depressionen vollständig ausheilen. Allerdings ist die Rückfallquote hoch: Wer einmal eine Depression erlebt hat, hat (statistisch gesehen) ein viel höheres Risiko, in seinem Leben in eine weitere depressive Episode zu geraten, obwohl er oder sie vollständig genesen war. Und mit jeder weiteren depressiven Episode steigt das Rückfallrisiko.
[ mehr lesen ... ] |
|

|
|
 |
| |
| |
|
|
| |