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Ausgabe Februar 2016
Die 4 Seiten der Medaille


Die meisten Leser dieser Zeitschrift wissen, dass unsere Wahrnehmung immer subjektiv ist. Wer also die Wirklichkeit ändern will, muss seine Wahrnehmung von ihr ändern. Der erste Schritt ist die Akzeptenz des Gesetzes der Resonanz: Alles, was uns begegnet, hat definitiv mit uns zu tun. Zweitens ist unsere subjektive menschliche Wahrnehmung der Polarität unterworfen und die wiederum bekämpfen wir gerne auf ihrer Schattenseite – anstatt sie zu integrieren. C.G. Jung hat diesen Zusammenhang auf die Formel: „Ich + Schatten = Selbst“ gebracht. In den meisten Fällen gehen wir den scheinbar einfacheren Weg und projizieren den Schatten auf andere: Der andere ist Schuld und verantwortlich für unsere Missstände. Mit der Methode der „4 Seiten der Medaille“ können Sichtweisen bewusst erweitert werden, um dann in eine neue Mitte zu gelangen, denn es wird die Tatsache genutzt, dass es nicht nur einen Gegenpol gibt, sondern dass wir mit ihm auch „über Kreuz“ sein können. Hilfsmittel ist ein Tetragramm, der einen Klärungs- und Entwicklungsprozess darstellen kann. Die elementaren Lebensprinzipien und –gesetze, denen Ruediger Dahlke bereits mehrere Bücher gewidmet hat, werden hier ganz praktisch als Methode anwendbar. H.S.


Ruediger Dahlke/Christoph Hornik: Die 4 Seiten der Medaille, arkana, München, 2015, 252 Seiten, 19,99 Euro


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