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Ausgabe Januar 2016
Positives ist machbar


Viele Ökodörfer haben den Charakter einer bewusst gestalteten Lebensgemeinschaft. Sie folgen dem Wunsch, gemeinsam zu leben und zu wirtschaften. Mittlerweile sind es immer öfter traditionell gewachsene Dörfer oder Initiativen in Slums, die angesichts von Gewalt, Armut und Folgen des Klimawandels in einem Transitions- Prozess ihren gemeinschaftlichen Zusammenhalt stärken und traditionelle und innovative Lösungsansätze integrieren. Ökodörfer gehen vielversprechende Win-Win-Allianzen ein, leisten gegenseitige Hilfe, bieten einander Wissenstransfer und machen so ein alternatives und nachhaltiges Entwicklungsmodell sichtbar, einen Ausweg aus der Armutsfalle durch dörfliche Energie- und Lebensmittel- Autonomie, ökologisches Hightech und Gemeinschaftsbildung auf allen Ebenen. In diesem Buch stellen die Autorinnen eine Auswahl von Ökodörfern aller Kontinente vor, die einen Eindruck vom Reichtum und der Vielfalt der Bewegung geben. Das Buch beruht auf Texten von und Interviews mit GründerInnen oder langjährigen Gemeinschaftsmitgliedern. "Anlässlich des 20. Jubiläums des Global Ecovillage Networks (GEN) wollten wir einen Blick auf Erreichtes werfen, baten die Beteiligten aber auch, ihre Schwierigkeiten und Konflikte nicht zu verschweigen. Auf diese Weise entstand ein Lesebuch, das sehr persönlich Zeugnis ablegt von einem der größten Abenteuer unserer Zeit: unser Leben angesichts globaler Mächte wieder in die eigene Hand zu nehmen."

Kosha Anja Joubert, Leila Dregger, Ökodörfer weltweit, Lokale Lösungen für globale Probleme, 192 S., Klappenbroschur, 16,90 Euro, Neue Erde Verlag 2015


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