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Film: Im Exil gefangen oder in Freiheit Leben


In großartigen Bildern und Naturaufnahmen erzählt Pawo (tibetisch für Held) die Geschichte des jungen Tibeters Dorjee, der jedes Risiko und jede Last auf sich nimmt, um für die Freiheit seines Landes zu kämpfen. Nach dem Tod seines Vaters realisiert der junge Dorjee, was es heißt, in seinem eigenen Land ohne Sprache, Kultur und Freiheit aufzuwachsen. Getrieben von der Angst, die Seele seines Vaters könne nie wiedergeboren werden, solange er trauert, beschließt er zu handeln. Er wird während des letzten großen Aufstands der Tibeter 2008 verhaftet und durchlebt sechs Monate Haft und Folter in einem chinesischen Gefängnis. Nachdem er von seiner Mutter freigekauft wurde, muss er seine Familie und sein Land verlassen. Nach mehrwöchigem Fußmarsch über das Himalaya-Gebirge landet er schließlich im Exil in Indien. Zwischen den engen Gassen der tibetischen Enklave in Delhi muss er sich zwischen einem neuen, im Exil gefangenen Leben oder dem andauernden Kampf für Freiheit in Tibet entscheiden.Pawo bedeutet auf tibetisch „Held“ und basiert auf einer wahren Geschichte. Der Film zeichnet das Leben des jungen Tibeters Jamphel Yeshi nach, der sich 2012 aus Protest gegen die andauernde Besatzung Tibets durch China selbst anzündete. Der Dortmunder Regisseur Marvin Litwak legt mit Pawo sein Spielfilmdebüt vor und zeichnet auch für das Drehbuch und die Produktion verantwortlich. Gedreht wurde in den indischen Städten Ladakh, Dharamsala und Delhi.

Infos auf www.pawomovie.com


Pawo, seit 19. April in den Berliner Kinos, Infos auf www.pawomovie.com
web: http://www.pawomovie.com