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Doku: Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit


Die Dänin Hannah Nydahl gilt als bedeutende Pionierin des Buddhismus im Westen und wird daher auch liebevoll "Mutter des Buddhismus" genannt. Sie und ihr Mann Ole, heute auch bekannt als Lama Ole Nydahl, sahen im Studium und in der weltweiten Verbreitung der Lehren der tibetischen Karma-Kagyü-Schule ein Lebensprojekt, dem sie sich mit all ihrer Kraft und Energie widmeten, bis Hannah 2007 unerwartet an Krebs starb. Hannah und Ole wurden im gegenkulturellen Milieu Kopenhagens sozialisiert. "Wir wussten damals noch nichts über Karma", sagen sie später. Doch ihre Hochzeitsreise, die sie im Jahr 1968 nach Kathmandu führte, sollte ihr Leben für immer verändern. Dort lernten sie den 16. Karmapa kennen, den ersten bewusst wiedergeborenen Lama Tibets, und wurden seine ersten westlichen Schüler. "Hannah" ist das Porträt einer faszinierenden Frau, die ihr Leben ganz der Verwirklichung ihres Traumes widmete. Hannah Nydahl, die hunderte Stunden von Audio- und Videoaufzeichnungen hinterlassen hat, kommt in vielen Szenen selbst zu Wort und erläutert mit Humor und Empathie die Philosophie von den unbegrenzten Möglichkeiten des Geistes, die es mit den Mitteln der buddhistischen Spiritualität zu aktivieren gelte.

Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit. Regie: Marta György-Kessler und Adam Penny, Dokumentation, UK 2014


ab dem 18. Januar 2018 in den Kinos