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Mit Heilpflanzen durch das Jahr 2017.12: Dittricha viscosa - der Retter der Olive

Beitragsreihe von Cornelia Titzmann, Heilpraktikerin und Dozentin für Phytotherapie

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Foto: Cornelia Tietzmann

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Diesen Herbst durfte ich in Italien mit Inula viscosa, dem Klebalant, nähere Bekanntschaft machen. Er ist verwandt mit dem bei uns gebräuchlichen Inula Helenium, dem gemeinen Alant. Die Pflanze gehört ebenfalls zur Familie der Korbblütler und wächst bevorzugt im Mittelmeerraum. Sie enthält Flavonoide (Farbstoffe), Gerbstoffe, ätherische Öle und Spuren von Alkaloiden. Sie wurde gegen Infekte und Entzündungen aller Art genutzt. Neuere Forschungen bestätigen ihre antimikrobielle Wirkung. Antibakteriell und gegen Pilze soll sie wirken. Eine Unterstützung bei der Amalgam-Ausleitung und Fluorid-Vergiftung wird untersucht. Sie soll sehr gut gegen den parasitären Befall der Olivenblüte helfen. Unter die Bäume und am Rand der Olivenhaine gepflanzt, verhindert sie den Befall. Darüber findet man bis jetzt so gut wie nichts in der Literatur. Die Bauern Italiens gewinnen dieses Wissen gerade zurück. Inula viscosa wächst auf fast jedem Boden, braucht Sonne und Wärme. Inula helenium ist in Deutschland "offizinell". Die Wurzel kann zur Teezubereitung in der Apotheke erworben werden.

Anwendungstipp:
Der Tee aus Alant-Wurzel enthält viel Schleim und Mineralien. Wirkt unterstützend bei Erkrankungen der Atemwege, besonders jetzt im Winter. Bei Husten, Bronchitis, trockenen Schleimhäuten 1-2 Tassen pro Tag, nicht länger als 3 Wochen trinken.
Dosierung: 1Teelöffel/Tasse, 20 Minuten (!) ziehen lassen.
Kommen Sie gesund durch den Winter!

Naturheilpraxis Cornelia Titzmann
Horst-Kohl-Straße 2 in 12157 Berlin
Weitere Infos & Kurse: www.corneliatitzmannn.de


Kontakt: corneliatitzmann@gmail.com, 030-794 04 520