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Artikel der aktuellen Ausgabe
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Potenziale - das Licht und die Kraft. Andreas Krüger über seine Gabe, Potenziale bei Menschen zu erkennen. Ich bin seit 30 Jahren als Lehrer tätig und sehe jedes Jahr mehrere hundert Menschen, die zu mir kommen, um bei mir etwas zu lernen. Obwohl ich sonst kein besonders medial begabter Mensch bin, habe ich doch eine sinnliche Wahrnehmung dafür, was ein Mensch für Zukünfte haben könnte. Ich sehe nicht, wie es wird, aber ich sehe, wie es werden könnte. Früher habe ich den großen Fehler gemacht, gleich am zweiten Tag des neuen Schuljahres an der Samuel-Hahnemann-Schule zu dem betreffenden Schüler zu gehen, bei dem ich deutliches Potenzial wahrnahm, und ihm davon zu erzählen. In manchen Fällen haben diejenigen gekündigt oder sogar die Stadt verlassen. Termine:
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Ballast abzugeben "Bin ich das oder kann das weg?" fragt die Schamanin Katja Neumann Die Frage nach dem, was wir sind und wie wir wieder zu dem werden können, wie wir gemeint sind, ist eine lebenslange Reise. Schichten von Lebens- und Leidenserfahrungen haben sich über die Jahrhunderte wie Schleier über unsere Seele gelegt, geben uns einen verklärten Blick auf uns selbst und machen uns oft noch den Alltag schwer. Die Heilpraktikerin Katja Neumann ist, ganz pragmatisch, der Meinung, dass es Zeit ist, aufzuräumen und trägt jeden Tag mit ihren schamanischen Reisen dazu bei. Anschubsen, Sortieren, Platz schaffen, Päckchen schnüren und abgeben, Seenanteile reinholen, nachpolieren.
Die Geister, die ich rief... [ mehr lesen ... ] |
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Lehrer als Gastgeber. Eine Herausforderung unserer Zeit – die Schule. Von Ursula Rogg Als Kunstlehrerin an einem Neuköllner Gymnasium mit einem 90%igen Schüleranteil nicht-deutscher Herkunft – beweist Ursula Rogg Mut, Idealismus und außerdem Schreibtalent. Ihr Frontbericht aus dem Klassenzimmer ist berührend, erschreckend, spannend und immer mit der Note "es geht doch auch anders" durchsetzt. Ein kleiner Auszug zum Mut machen mit freundlicher Genehmigung des Verlages. Während die Bildungspolitik keinen Ausweg aus einer strukturellen Krise findet und Bildungsforscher in finnischen Klassenzimmern, nicht aber denen Berlins sitzen, während Schulen von Reformen und Prüfungsverordnungen überzogen werden, kämpfen wir mit einer Entwicklung im Klassenzimmer, die sich vor allem als ein zunehmender Verlust von Sprache und Aufmerksamkeit zeigt. Das Sprechen selbst nimmt an Lautstärke, Unreflektiertheit und Aggressivität zu, die Sprache selbst aber verarmt dabei. Viele Schüler beherrschen weder ihre Muttersprache noch das Deutsche, ihr Vokabular ist minimal und Grammatik sowie Satzbau werden durch Floskeln und Laute ersetzt. [ mehr lesen ... ] |
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